Vom 22. März bis zum 29. März 2025 waren wir zu einem Austausch in Pau, einer Kleinstadt in Frankreich. Dort ist unsere Partnerschule das Institut Saint-Dominique.

Die Zugfahrt dauerte 14 Stunden. Auf dem Hinweg haben wir eine Pause in Paris gemacht und die Aussicht vom Turm Montparnasse genossen. Das war ein super Einstieg, um ein richtiges Frankreichgefühl zu bekommen. Am Abend kamen wir dann endlich am Bahnhof von Pau an und wurden freundlich von unseren Familien empfangen.

Am nächsten Tag haben wir uns in der Schule getroffen, kleine Spiele zum Kennenlernen gespielt und uns bei einem Speeddating gegenseitig beschnuppert. Danach war es leichter, aufeinander zuzugehen, weil man schon etwas mehr voneinander wusste. Von unserem Austausch wird uns viel in Erinnerung bleiben – nicht nur die langen Schultage, sondern auch die gemeinsame Zeit mit unseren sehr gastfreundlichen Familien, die tollen Aktivitäten wie das Rafting und unser Tagesausflug an den Strand von Saint-Jean-de-Luz. Ab und zu durften wir uns auch frei in der Stadt bewegen und unsere Französischkenntnisse anwenden – das war immer sehr toll. All diese praktischen Erfahrungen haben unsere Motivation zum Französischlernen erheblich gesteigert, da wir die Sprache in realen Situationen nutzen konnten und dadurch unser Selbstbewusstsein im Sprechen gewachsen ist. Der Austausch hat nicht nur unser Französisch verbessert, er hat auch unseren ganzen Kurs zu einer tollen Gemeinschaft gemacht.

Am Dienstag, dem 10. Juni, kamen die französischen Schüler bei uns in Berlin an. Wir haben sie abends am Hauptbahnhof in Empfang genommen. Es war schön, sich nach drei Monaten endlich wiederzusehen. Da unsere Gastgeschwister müde von der langen Reise waren, haben wir an diesem Abend nicht mehr viel gemacht. Den nächsten Tag haben wir mit Kennenlernspielen im Schülercafé begonnen. Danach haben die Franzosen allein die Stadt erkundet, waren an der East Side Gallery, am Holzmarkt und hatten eine tolle Führung im Bundestag, wo wir sie dann wieder abgeholt haben. Dafür haben wir am Donnerstag viel Zeit zusammen verbracht, denn wir waren auf dem Tempelhofer Feld Minigolf spielen. Auch der Ausflug in die Französische Botschaft und zum Holocaust-Mahnmal am Freitag war sehr interessant.

Am Wochenende haben alle eine tolle Zeit als Familie gehabt und Berlin auf unterschiedliche Weise kennengelernt. Wir waren auch viel gemeinsam in Gruppen unterwegs und haben uns alle super verstanden. Am Sonntagabend haben wir zusammen in der Oase gegrillt. Das war ein schöner gemeinsamer Abend. Am Montag war dann schon der letzte Tag. Wir haben ihn zusammen in der Schule und in der Oase verbracht, wo wir Pizza gegessen haben. Und am Dienstag hieß es dann: früh aufstehen und Abschied nehmen! Viele haben sich aber versprochen, in Kontakt zu bleiben…

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