Aufgrund des Mutterschutzes und der Elternzeit von Frau Treier und Frau Leonhard setzt sich die Schulleitung im Schuljahr 2021/2022 aus dem Schulleiter Dr. Uli Marienfeld, aus dem stellvertretenden Schulleiter Christian Hausner, der Mittelstufenleiterin Rebekka Rinecker sowie den Oberstufenleitungen Martin Glischke und Silke Carls zusammen.

Die kollegiale Schulleitung wird vom Kollegium für den Zeitraum von zwei Jahren gewählt und unterstützt die Schulleitung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Für das Schuljahr 2021/2022 wurden in die kollegiale Leitung Maria Kröger, Marco Riedel und Anna Winterscheidt gewählt.

In die Zuständigkeit der Schulleitung fallen die Aufnahme neuer Schüler*innen, Einstellung von Personal, der Geschäftsverteilungsplan sowie Vermietung der Räume, sie setzt die Schwerpunkte und Themen für das Schuljahr, kümmert sich um Berufswege, Weiterbildung und Spezialisierung. Das Kernleitungsteam ist weisungsbefugt, die kollegiale Schulleitung unterstützt und berät mit thematischen Schwerpunkten. Das erweiterte Team trägt zur Entlastung und Dezentralisierung bei und begleitet demokratisch Prozesse und Entwicklungen an der ESBZ.


Uli Marienfeld, Kommissarischer Schulleiter

Seit Februar 2018 Mitarbeiter der ESBZ mit den Fächern Sport, Religion und Mathematik.

„Nach fast zehn Jahren als Schulleiter am Freien Christlichen Gymnasium Düsseldorf bin ich seit 2016 wieder in meiner Heimatstadt Berlin. Über verschiedenen Workshops der Neuen Oberstufe (NOS) lernte ich die ESBZ schon lange vorher kennen. Der Ethos und die Kultur der Neuen Oberstufe sind für mich auch in anderen Jahrgängen richtungsweisend. Mein Ziel ist es Türen zu öffnen und Räume zu schaffen. Dies kann gelingen, wenn Abläufe, Zeiten und Gebäude gut strukturiert sind, sodass für Schüler*innen und Lehrer*innen Möglichkeiten zur Entfaltung entstehen. Ich wünsche mir, dass wir die ESBZ auch nach den herausfordernden letzten Monaten nachhaltig weiterentwickeln können und wir mit Mut zur Vision und Demut zum Detail miteinander Schönes gestalten. Dazu möchte ich Ruhe und Gelassenheit einbringen, so dass auch Schwierigkeiten überwunden werden können. Ich bin von der Wirksamkeit von supportive leadership überzeugt.“

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Christian Hausner, kommissarischer stellvertretender Schulleiter

Seit Februar 2013 an der ESBZ mit den Fächern Philosophie und Politik / Geschichte tätig.

„Ich bin an der ESBZ seit neun Jahren aktiv und durfte unsere Schule in allen Jahrgängen und allen Lernformaten mitgestalten – vom Lernbüro NG, über die Organisation der Herausforderung, den Projektunterricht von Jg. 7- 11 bis hin zum Philosophiekurs in der Oberstufe. Mir ist es über die Unterrichtstätigkeit hinaus wichtig, in den entscheidenden Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Inklusion wichtige Entwicklungen anzustoßen und gemeinsam mit unserem Team, den Schüler:innen und Eltern Antworten auf unsere Herausforderungen entlang unseres Schulethos zu finden. Als kommissarischer stellvertretender Schulleiter lege ich Wert eine verlässliche Organisation sowie ein transparente Kommunikation mit der gesamten Schulgemeinschaft.“


Martin Glischke, Oberstufenkoordinator 12/13
und kommissarisch verantwortlich für den Bereich Finanzen u.a. Teilaufgaben der Schulleitung

Seit 2008 an der ESBZ mit Geografie, Deutsch und Geschichte, Oberstufenkoordinator seit 2014.

"Wenn ich Schule nochmal neu erfinden könnte, würde ich das Lernen voneinander und miteinander in den Vordergrund stellen und auf Noten komplett verzichten. Mit dieser Devise bin ich 2008 direkt nach dem Referendariat an die gerade neu gegründete ESBZ gekommen und habe zunächst die Sekundarstufe I und seit 2011 auch die Sekundarstufe II aufgebaut. Seit 2014 bin ich als Oberstufenkoordinator für das Abitur zuständig. In dieser Funktion berate ich Schüler, Eltern und Kollegen, mein Aufgabenspektrum umfasst Kurswahl, Planung und Durchführung des Abiturs, die Koordination und Implementierung neuer Lernformate. Es ist mir jedes Jahr eine große Freude den reibungslosen Ablauf des Abiturs für alle Schüler*innen und Kolleg*innen sicherzustellen."


Silke Carls, Oberstufenkoordinatorin

Seit dem Schuljahr 2020/21 an der ESBZ, derzeit für die Verbindungsstufe zuständig und dort auch Tutorin.

 „2015 habe ich mein Referendariat in den Fächern Deutsch und Geschichte an der Evangelischen Schule Frohnau (Berlin) abgeschlossen und war seither dort u.a. Assistentin der Oberstufenkoordination. Das große Interesse an Schulentwicklungsthemen hat mich schließlich mit Beginn des Schuljahres 2020/21 an die ESBZ geführt. Mein Schwerpunkt ist die organisatorische Umsetzung des pädagogischen Konzepts der Verbindungsstufe. Gemeinsam haben wir das innovative jahrgangsübergreifende Modell des Kurssystems in diesem Schuljahr umgesetzt und neue Prozesse eingeführt. An unserem Modell begeistert mich, dass die Schüler*innen die Möglichkeit haben, ihren Lernprozess entsprechend ihren Bedürfnissen und Neigungen zu beeinflussen. Regelmäßig können sie erworbene Kenntnisse anwenden.“


Rebekka Rinecker, kommissarische Mittelstufenleiterin


IN ELTERNZEIT

Caroline Treier, Schulleiterin

Seit 2007 an der ESBZ und seit 3 Jahren Schulleiterin, außerdem als Tutorin und im Lernbüro tätig.

"Mutig-protestantisch-weltoffen lautet das Motto der ESBZ. Wir nehmen als Schule neue Herausforderungen immer wieder an, auch in Zeiten der Pandemie. Daher können wir auch dankbar auf die letzten Monate zurückblicken. Unsere besondere Lern- und Schulkultur sowie digitales Leitbild sind für uns ein gutes Fundament, um den aktuellen Entwicklungen begegnen zu können. Wir setzen auf vielseitige und ganzheitliche Lernformate, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Schulgemeinschaft sowie auf eine wertschätzende Beziehung zu- und miteinander. Zukunftsoptimismus und Gestalten gehören zu unserer Grundhaltung. Der Umgang mit Unsicherheiten ist eine Kernkompetenz, die wir immer wieder „schulen“. Sei es durch das Lernformat Herausforderung, die jährlichen Klassenänderungen, kurzfristige Änderungen im Tagesablauf oder auch durch das Projekt „Alle ins Ausland“. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum der Zusammenhalt unter uns so stark ist. Besonders beeindruckend finde ich das reflektierte und verantwortungsvolle Verhalten der Kinder und Jugendlichen sowie deren Zuversicht und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Lernerfahrungen in den letzten Wochen und Monaten, der Gestaltungswille des Kollegiums und auch die Unterstützung aus der Elternschaft. Aktuell hoffe ich, dass es uns gelingt, im späten Frühjahr 2021 das Projekt „Alle ins Ausland“ und „Herausforderung“ stattfinden zu lassen. Die Herausforderung können wir nur dann umsetzen, wenn sich unsere Oberstufenschüler:innen bereit erklären, die Gruppen als Aufsichtsperson zu begleiten. Bereits jetzt im Herbst haben sich über 70 Schüler:innen aus der Qualifikationsstufe gemeldet, um eine Herausforderung zu begleiten. Das sind „good news“ – ganz wunderbar! Viele spannende Themen warten auf uns: Wie gelingt uns die Schüler:innen-Partizipation in Zeiten der Pandemie? Wie können wir einen MakersSpace an der ESBZ etablieren? Oder auch: Wie greifen wir die aktuellen gesellschaftlichen Themen an unserer Schule auf? Themen zur Nachhaltigkeit, Black lives matter Bewegung, sexuelle Aufklärung oder auch Feminismus sind Themen, die gerade im Fokus stehen. Das Jahr 2021 wird ein Jahr der Chancen, auch für die Bildung in Deutschland. Hauptsache ist dabei zweifelsohne, dass es unseren Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien gut geht und wir allen Schüler:innen als zukunftsgerichtete Bildungsinstitution gerecht werden."


Jenni Leonhard, Mittelstufenkoordinatorin Jahrgänge 7-10

Seit dem Schuljahr 2009/2010 an der ESBZ, derzeit für die Jahrgänge 7-10 zuständig, Klassenlehrerin, Tutorin und Lernbürolehrerin in Jahrgang 7-9

 „2009 kam ich direkt vom Referendariat an die ESBZ und habe die Jahrgänge 7-9 bis zur staatlichen Anerkennung mit aufgebaut. Ich freue mich an einer Schule zu sein, an der alle Beteiligten mitgestalten können und es statt Stillstand immer Bewegung und Entwicklung gibt. Aktuell arbeite ich mit Silke Carls eng in der Koordination der neuen Formate in der Verbindungsstufe. Als Mittelstufenkoordinatorin bin ich zuständig für die Prüfungskoordination und Auswertung von MSA, BBR, Vera, also alle Abschlüsse und Vergleichsarbeiten in der Sekundarstufe I. Außerdem stehen z.B. Kurswahlen und die Arbeit mit externen Partner*innen auf meiner Agenda.

An meiner Arbeit begeistert mich, dass Beziehungskultur im Mittelpunkt steht. Teamarbeit und die guten Beziehungen zwischen den Kolleg*innen und Schüler*innen an unserer Schule sind der Grund, weshalb ich hier gerne arbeite und die Schüler*innen gerne in die Schule gehen. Ich möchte Schüler*innen in ihrer Unterschiedlichkeit auf ihren verschiedenen Lernwegen begleiten und nach 10 Jahren in die Oberstufe abgeben oder gestärkt ins Leben entlassen.“