Ausführliche Informationen zu unseren Lernformaten hier: Neue Lernformate

Epochenunterricht
Um das konzentrierte Lernen für einen überschaubaren Zeitraum zu ermöglichen, ist das Schuljahr in der Verbindungsstufe nicht in zwei Halbjahre, sondern in 5. Epochen geteilt. Eine Epoche umfasst den Zeitraum von den Ferien zu Ferien. So wird das Schuljahr, statt zu einem „Marathon“ zu mehreren kleinen „Sprints“.

Übersicht der 5. Epochen: Epochen.pdf

Podcast Epochenunterricht

Lernraum: Der Lernraum ist eine Unterrichtsform für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und findet klassenintern statt. Im Lernraum bearbeiten die Schüler*innen täglich selbstständig bzw. kooperativ Themenbausteine. Es erfolgt bei Bedarf eine Einführung und Begleitung durch die/den anwesende*n Fachlehrer*in. Die Lernbausteine orientieren sich am Berliner Rahmenlehrplan. Sie werden selbstständig bzw. kooperativ von den Schüler*innen differenziert, d.h. entlang eines vorher festgelegten Lernpfades, bearbeitet. Nach Abschluss eines Bausteins erfolgt ein Leistungsnachweis, z.B. durch Präsentationen, mündliche und/ oder schriftliche Tests.

Projektunterricht: Projekte sind zentrale Elemente des Unterrichts an der ESBZ und werden fächerübergreifend zu bestimmten Themen und im Rahmen des Lehrplans bis Jg. 13 konzipiert. Sie können in einer Klasse, in einem Team oder teamübergreifend stattfinden. In den Jahrgängen 7–11 gibt es einmal in der Woche 6 Unterrichtsstunden einen Projekttag. Der Projektunterricht findet zu mind. 80% im Teamteaching mit zwei Lehrer*innen statt. Wöchentlich gibt es pro Halbjahr im Wechsel das Projekt Geografie-Biologie-Politik und das Geschichte-Religion Projekt.

Kommunikationsbänder: Anstelle von vereinzelten Terminen im wöchentlichen Stundenplan, bietet dieses Lernband die Möglichkeit über den Zeitraum einer Epoche (4–5 Wochen), zwei Mal jeweils für vier Stunden wöchentlich intensiv eine (Fach-) Sprache (auch Mathe und Visuelles Denken sind »Sprachen«) zu trainieren. Es gibt zwei Kommunikationsbänder mit jeweils vier Unterrichtsstunden und sowohl Pflicht- als auch Wahlmöglichkeiten.

Praxisband: Das Praxisband rückt das Handeln und Erleben in den Vordergrund. Es zielt auf das praktische Tun ab. Es ist ist ein wichtiger Bestandteil des rhythmisierten Ganztages. Im Schuljahr 2020/2021 haben die Schüler*innen sechs Stunden pro Epoche ein Praxisband. Im Praxisband wird im neuen Schuljahr der ästhetische Bereich angeboten (Kunst, Holz- und/ oder Musiktheater) sowie Physik und Chemie. Podcast Praxisband

Freiraum:  Alle Jugendlichen in den Jahrgangsstufen 7–11 erhalten einmal in der Woche »Freiraum«, um sich handwerklich-technisch, sportlich-bewegungsreich, künstlerisch-gestalterisch oder naturwissenschaftlich-experimentier- freudig auszuprobieren, zu entdecken oder inspiriert zu werden. Mit diesem Fach wollen wir einen wichtigen Beitrag leisten, alle wertvollen Anlagen der Schülerinnen und Schüler zur vollen Entfaltung bringen zu können. In der Verbindungsstufe haben die Schüler*innen zweieinhalb Stunden. Die Pädagog*innen bieten dazu ein vielfältiges Freiraum-Angebot, das die Jugendlichen für ein bis vier Jahre wählen.

Projekt Verantwortung (PV): Das Projekt Verantwortung ist zentrales Element der Lernkultur der ESBZ. Hier engagieren sich die Jugendlichen im Umfeld ihrer Schule sozial, ökologisch oder politisch in einem selbst ausgewählten Projekt oder einem der angeboten PV-Formate (Klima-, Bildungsbotschafter*innen, Wohlfühlräume gestalten, Schulsanitäter...).

Werkstätten: In der Verbindungsstufe kann eine Werkstatt gewählt werden für ein Schuljahr. Hier treffen sich Jugendliche, die ähnliche Neigungen haben. Durch die freie Werkstattwahl sollen sich die Jugendlichen ihrer Stärken bewusst werden, sie sichtbar machen und auf diese Weise positiv gefördert und stabilisiert werden. Die Werkstattangebote sind vielfältig. Sie stammen vor allem aus den Bereichen Musisch-Künstlerisches, Bewegung, Forschen und Agenda 21. Auch außerschulische Expert*innen (auch Eltern) oder Schüler*innen leiten Werkstätten.

Alle ins Ausland: Im Jahrgang 11 gehen alle Schüler*innen für drei Monate in ein Land ihrer WahlDie Schüler*innen engagieren sich in dieser Zeit in einem sozialen, ökologischen oder vergleichbaren Projekt. Die Erfahrungen werden im Anschluss an den Auslandsaufenthalt im Rahmen von Reflexionstagen aufgearbeitet und unmittelbar danach der Schulgemeinde und allen anderen Interessierten präsentiert.

Tutorgespräche: Regelmäßig (mind. alle zwei Wochen) findet ein Gespräch zwischen Tutor*in und dem/der Jugendlichen statt, bei dem der Lernfortschritt, die Ziele der Woche, Unterstützungsbedarf, die Führung des Logbuchs, Fragen und Anregungen besprochen werden.