Die Einführungsphase - Jahrgang 11

Jahrgang 11 dient als Einführungsphase und bildet somit eine Brücke zwischen den bereits in der Mittelstufe erworbenen Kompetenzen, die hier noch einmal vertieft werden, und dem eher wissenschaftlich orientierten Arbeiten in der Qualifikationsphase, das hier verstärkt erprobt wird.

In Jg. 11 lernen die Schüler*innen überwiegend im Klassenverband, wobei im Wahlpflichtbereich schon ein Kursunterricht wie in den Jahrgängen 12 und 13 stattfindet.

Wie in der Mittelstufe wird auch jede Klasse in Jg. 11 von zwei Klassenlehrer*innen begleitet, die sich auch die Tutorschaft über die Schüler*innen in ihrer Klasse teilen.

Zu Beginn der 11. Klasse findet - wie auch in den Jahrgängen 7 bis 10 - eine dreitägige Kennenlernfahrt im Klassenverband statt, die neben der Einführung in die Oberstufe selbstredend auch der Stärkung der Klassengemeinschaft dient. Der wöchentlich stattfindende Klassenrat im weiteren Verlauf des Schuljahres knüpft daran an und erlaubt den demokratischen Umgang mit allen für die Klassengemeinschaft relevanten Themen.

Eine Besonderheit des 11. Jahrgangs stellt das Projekt Alle-ins-Ausland (kurz AIA) dar, in dessen Rahmen alle Schüler*innen des Jahrgangs verpflichtet sind, sich einer etwa dreimonatigen gemeinnützigen Tätigkeit im Ausland zu widmen. Der Zeitraum für diesen von den Schüler*innen individuell geplanten und selbstorganisierten Auslandsaufenthalt erstreckt sich in der Regel über die letzten drei Monate des jeweiligen Schuljahres. Neben den Klassenlehrer*innen werden die Schüler*innen bei ihren Planungen auch von den drei Koordinator*innen des Projekts sowie den sehr engagierten Mitgliedern der AiA-Eltern-AG als Coaches eng begleitet und unterstützt (siehe auch 03 Lernen in Projekten).

Der 11. Jahrgang ist an der ESBZ derzeit vierzügig angelegt, d.h. es bestehen insgesamt vier Parallelklassen.


Die Qualifikationsphase - Jahrgänge 12 und 13

Der Unterricht in den Jahrgängen 12 und 13 erfolgt in Kursgruppen. Alle Schüler*innen müssen neben zwei Leistungskursen mit erhöhter Stundenzahl (5 Wochenstunden) und stärkerer fachlicher Vertiefung mindestens sechs Grundkurse (mit je 3 Wochenstunden) belegen.

Alle Ergebnisse aus den Pflichtkursen (also die erlangten Notenpunkte aus den vier Halbjahren der Qualifikationsphase) fließen am Ende in die Abiturgesamtnote mit ein, wobei die Leistungskurse doppelt gewertet werden. Hinzu kommen die Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen in den beiden Leistungskursen und einem Grundkurs, einer mündlichen Prüfung in einem Grundkurs und die Ergebnisse aus der sogenannten 5. Prüfungskomponente (5. PK, entweder eine Präsentationsprüfung oder eine zwanzig-seitige Facharbeit (BLL)).

In vielen Aspekten übernimmt einer der beiden Leistungskurse die Funktionen des vorherigen Klassenverbands, z.B. hinsichtlich der Weitergabe wichtiger Informationen oder der Vornahme von Abstimmungen und Wahlen (bspw. zur SV).

Je nach Lage der Schuljahre innerhalb der Kalenderjahre findet in einem der beiden Leistungskurse entweder zum Ende des 12. oder zu Beginn des 13. Jahrgangs auch eine Kursfahrt als letzte gemeinschaftliche mehrtägige schulische Exkursion statt.

Die Tutorschaft in der Qualifikationsphase fällt nicht notwendigerweise mit dem Unterricht in einem Leistungskurs zusammen. Viele der in der Qualifikationsphase unterrichtenden Kolleg*innen haben Tutorschaften inne. Die Begleitung der Schüler*innen durch ihre Tutor*innen findet in den Jahrgängen 12 und 13 ebenso eng statt wie in den Jahrgängen zuvor. Gerade angesichts der zunehmenden Komplexität sowohl in fachlicher als auch in organisatorischer Hinsicht ist uns ein beständiger Austausch zwischen den Lernenden und ihren Tutor*innen sehr wichtig. Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es daher auch im Stundenplan der Oberstufe alle zwei Wochen ein Tutorband, das den Tutorgesprächen einen festen Platz im Wochenablauf zuweist. (siehe auch Tutorschaft)