Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Workshop Strategische Illustration an der ESBZ im März 2013 in Berlin

2012 habe ich bei einem Vortrag von Margret Rasfeld mit einer ihrer Schülerinnen zeitgleich ein sogenanntes Graphic Recording erstellt (einer Art visuelles Protokoll in Wort und Bild auf großen Papierflächen welches den Vortrag und die anschließenden Gespräche abbildet) entstand die Idee diese innovative Technik auch an der ESBZ anzubieten. Bei einem ersten Planungsgespräch vertiefte sich die Idee, einen Workshop Strategische Illustration anzubieten. Auf meine Frage „Für LehrerInnen und/ oder SchülerInnen“ kam die schnelle Antwort – für beide gemeinsam. Wunderbar.

Ziel des Workshops war es in die Welt der visuellen Sprache mit Worten und Bildern einzutauchen und die Erstellung von Strategischen Illustrationen zu erlernen. Wozu? Zum Beispiel für Unterrichtsaufzeichnungen, Präsentationen, für die Unterstützung der Kommunikation in Besprechungen und der Schulversammlung .... und vieles mehr.

Am ersten Tag ging es um Materialien wie Marker, Pastellfarben, Papiergrößen und Handhabung. Nach einem kurzen Exkurs in einige Einsichten aus der Hirnforschung wurde die neue Technik in der Anwendung erlernt. Linien, Buchstaben, Worte, Icons, Männchen – auf der Suche nach dem eigenen Stil. Abgeschlossen haben wir den Tag mit einem Graphic Recording eines kurzen Vortrags – Wer hat was gehört? Wie kann man das Gehörte in Wort und Bild transformieren? Welches sind die Schlüsselworte? Was schreibe ich auf, wenn ich nicht viel vom Inhalt verstehe?

Der Zweite Tag war eine Vertiefung – wir haben Grundstrukturen und Metaphern erkundet und die Wirkung von Farben erforscht – wie Farben Inhalte noch einmal auf einer ganz anderen Ebene verständlich machen können. Und dann - etwas ganz „anderes“ – es entwickelt sich ein sehr lebendiges Gespräch über mögliche Entwicklungsschritte der ESBZ zwischen Schülern und Lehrern ... Welches wir mittels der gerade erlernten Techniken gleich festhalten und wie auch die nächsten Handlungsschritte ...

Alle – SchülerInnen wie LehrerInnen – sind mit ihrem ganz persönlichen Stil und ihrer ganz eigenen Art zu Denken „aufgetaucht“ – es war eine wunderbare Erfahrung! Herzlichen Dank hierfür! Die erlernten Kenntnisse wurden von den Lehrern gleich z.B. in der nächsten Teamsitzung angewandt... Vielleicht entstehen ja eine Reihe von „Kritzelheften“ ...

Sabine Soeder, CoCreativeFlow / Alchemy