Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Eltern gründen Reformoberschule - Berliner Morgenpost - 27.06.07

Jetzt wollen die Eltern eine evangelische Oberschule aufmachen. "Eine, in der Schüler aller Begabungen weiter mit- und voneinander lernen", sagt Vorstandsmitglied Brita Wauer. "Schule muss eine Solidargemeinschaft sein, die die Kinder nicht in leistungsstarke und leistungsschwächere trennt, sondern sie nach ihren individuellen Fähigkeiten fördert und bei der Umsetzung eigener Wege unterstützt. Das gemeinsame Lernen bis Klasse 10 ist dafür die Voraussetzung."

Die Eltern gehören zu den 57 Berliner Schulen, die bei der Bildungsverwaltung ihr Interesse bekundet haben, am Modellversuch Gemeinschaftsschule teilzunehmen. Auch eine gymnasiale Oberstufe soll eingerichtet werden. An der neuen Schule, die schon im August an der Wallstraße 32 mit zwei 7. Klassen starten soll, wird nicht mehr nach Fächern, sondern nach Themen unterrichtet und außerdem altersgemischt. In einer Lerngruppe sitzen Siebt-, Acht- und Neuntklässler. "Die zehnten Klassen müssen wegen des mittleren Schulabschlusses altershomogen sein", sagt Brita Wauer.

Unterstützt wird die geplante Reformschule von der Evangelischen Schulstiftung, die Trägerin der drei bestehenden Grundschulen ist. 60 Euro im Monat soll der Besuch kosten. Mehr Informationen gibt es heute um 18 Uhr bei einer Informationsveranstaltung an der Wallstraße 32, Gebäude B (U-Bahnhof Märkisches Museum).
© Berliner Morgenpost 2007