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Organisation des Lernens

Lernen findet an unserer Schule in unterschiedlichen Formen statt. Feste Bausteine sind das Lernbüro, Projektarbeit, Werkstätten und Sozial-diakonisches Lernen.

Das Lernbüro

Ich kann! “ statt  „Du sollst.“ ist das Motto des Lernbüros. Es umfasst die Fachbereiche: Deutsch, Mathematik, Englisch, Natur & Gesellschaft. Dazu gehört ein  Pflichtprogramm an "Basics" mit aufbauenden „Bausteinen“ wie         

  • Erwerb von Basiskompetenzen wie Sprach- und Lesekompetenz, Rechtschreibung,   mathematisches Grundwissen. -         
  • Arbeits-, Lern- und Kommunikationstechniken.
  • Systematisches Lernen und Üben  

Innere Differenzierung
Grundprinzip im Lernbüro ist die innere Differenzierung. Im Zentrum stehen das individuelle  und selbstständige Lernen des Einzelnen anhand von Themengebieten, den „Bausteinen“, die sich am Curriculum orientieren. Die Arbeit im Lernbüro ermöglicht einen hohen Grad der Individualisierung der Lernprozesse. Mit der Lehrerin oder dem Lehrer besprechen die Schülerinnen und Schüler, mit welcher Art von Aufgaben  und mit welchen Materialien sie sich die nächste Kompetenzstufe erarbeiten oder welche Lücken sie aus älteren Lernbausteinen schließen wollen.  

Auf diese Art und Weise ist ein Lernarrangement für die in den Rahmenlehrplänen geforderte Individualisierung und Binnendifferenzierung gegeben:

  • Orientierung am individuellen Lernstand, Lerntempo,
  • an Interessenschwerpunkten, -
  • Bearbeiten von Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, -
  • Wahl individueller Lernwege, -
  • Berücksichtigung der Besonderheiten der Bildungsgänge über differenzierte     Zugangsweisen, -
  • Bereitstellung unterschiedlicher Übungen und Zeit, um Defizite aufzuarbeiten oder    Gelerntes zu sichern, -
  • besondere Förderung für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler, -
  • Ermöglichen selbstständigen Lernens auf differenzierten Niveaus.  

Zertifikate
Wer sich gut vorbereitet fühlt, meldet sich zum Test an. Schülerinnen und Schüler sammeln während der Arbeit im Lernbüro Zertifikate, die bestätigen, welche Themen bereits erfolgreich bearbeitet wurden. Zertifikate können außer durch schriftliche Arbeiten auch durch Präsentationen, durch selbst gestaltete Mappen oder durch kleine Vorführungen erworben werden. Alle Zertifikate werden im Portfolio gesammelt. Eine weitere Form der Überprüfung sind die zentral vorgegebenen Arbeiten.    

 

 Projektunterricht  

Projektorientiertes Lernen stellt an der Evangelische Schule Berlin Zentrum einen wichtigen Lernbereich dar. Die Fachbereiche Gesellschaftslehre, Naturwissenschaft, Religion  und Sprachen bereiten gemeinsam fächerübergreifende Projekte vor und setzen einen thematischen Schwerpunkt. Das Lernen vollzieht sich zeitlich konzentriert (epochal) und beispielhaft (exemplarisch) unter einem Oberthema. Innerhalb dieses Rahmens werden die verbindlichen Inhalte und Anforderungen der Bildungspläne abgedeckt.

Gemeinsam an einem Thema
Im Unterschied zum Lernbüro wird in den Projekten gemeinsam an einem Thema gearbeitet und die Ergebnisse werden von der Gruppe verantwortet. Die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder sind dabei eine Bereicherung für die gemeinsame Arbeit. Die Kinder lernen zusammenzuarbeiten und zu einem gemeinsamen Ergebnis oder einem gemeinsamen Produkt zu kommen. Die Ergebnisse der Arbeit werden am Ende eines jeden Projektes den Mitschülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Partnern der Schule vorgestellt.

Von anderen Lernen
Das Ergebnis der Anstrengungen zielt nicht nur auf die Schulung der Präsentationsfähigkeit und eine Bewertung, sondern dient dazu, alle Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich nicht ausführlich mit dem präsentierten Aspekt beschäftigt haben, zu informieren. Aus dem, was vorgetragen wird, sollen andere etwas lernen können. Für diesen Anspruch muss an einem guten Text ebenso gearbeitet werden wie an der Erstellung von Zeichnungen, Fotos, Grafiken und anderen Darstellungsformen. Der Leistungsnachweis erfolgt über Lerntagebücher, Präsentationen, Selbst- und Fremdeinschätzungen und Zertifikate.  

 

Werkstätten/Praktika  

Werkstätten erweitern die Unterrichtsformen um einen Bereich, in dem es um interessen-geleitetes, vorwiegend praxisorientiertes und forschendes Lernen und Arbeiten geht. Werkstattunterricht – in Pflicht- und Wahlbereichen - wird auch im Rahmen der Profilstunden und der Aktivitäten im Ganztagsangebot entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler führen über ihre Arbeit ein Werkstattbuch. Für die Werkstattarbeit ist die Einrichtung von Lernlabors geplant.

Durch gezielte Zusammenarbeit in Projekten mit Hochschulen und Unternehmen in Bezug auf geisteswissenschaftliche wie auch natur- und ingenieurwissenschaftliche Themen wollen wir Forschergeist wecken und fördern. In Projekttagen und Praktika ab Klasse sieben lernen die Schülerinnen und Schüler Berufsfelder, Ausbildungsberufe, Hochschulen und Unternehmertum kennen.  

 

Soziales und diakonisches Lernen

Soziales und diakonisches Lernen eröffnet den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven für verantwortungsbewusstes Handeln in Kirche und Gesellschaft. Im Zentrum der sozialen und diakonisch-sozialen Lernprozesse steht der Mensch als Beziehungswesen. Damit ist seine Beziehung zu anderen gekennzeichnet, die in der Achtung des Anderen, in der Fähigkeit zur Anteilnahme und Solidarität und in der Bereitschaft und Fähigkeit zu Verantwortungsübernahme Ausdruck findet. Diakonisch-soziales lernen sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für die Relevanz christlich-ethischer Aussagen im Alltag hilfebedürftiger Menschen, aber auch in ihrem Schulalltag.