Unser Team - in alpahbetischer Reihenfolge
Michael Baumannn
wurde in der Schulversammlung gleich nach seinen ersten Arbeitstagen gelobt - und zwar von allen Lehrern und Schülern. Seit er seinen Dienst als Hausmeister antrat, sind die kleinen Widrigkeiten des Alltags bedeutend seltener geworden. Was kaputt ist, wird repariert, Grafitti verschwindet so schnell wie sie gekommen ist, Material liegt am richtigen Ort, und was fehlt, wird besorgt. Michael Baumann wurde im Jahr 1958 in Essen geboren, aufgewachsen ist er in Baden-Württemberg. 30 Jahre lang hat er als Reprograph gearbeitet. Zu Anfang war er Hilfsarbeiter, am Ende Betriebsleiter. Seit aber in jedem Büro ein Computer steht und neue Technik die früher aufwendigen Druckverfahren ersetzt, sterben die Berufe im Druckereigewerbe aus. Das bekam auch Baumann zu spüren - er wurde arbeitslos. Immerhin haben die Gärten seiner Freunde davon stark profitiert, und in der Weihnachtszeit hatte er richtig viel Zeit für eines seiner Hobbys: Kekse backen mit vielen Kindern. Seine vielfältigen Talente setzt er seit Anfang 2009 in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum ein, und dass es dort noch viel zu tun gibt, ist ihm gerade recht. “Hier kann ich etwas bewegen”, sagt er. Die Kinder schätzen, dass er nicht jeden Unsinn, den sie machen, an die Lehrer verrät, und die Eltern sind dankbar, wenn er sie ohne jeden Vorwurf abends nach dem AG-Treffen aus der abgeschlossenen Schule befreit.
Michael Baumann wohnt seit vielen Jahren in Wilmersdorf. In seiner Freizeit fährt er gern Motorrad.
Sandra Brostowski
Sandra Brostowski kam im Jahr 1980 in Berlin auf die Welt. Nach dem Abitur hat sie in Berlin und im niedersächsischen Goslar für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen studiert und ihr Referendariat abgeleistet. Ihre Fächer waren Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Außerdem studierte sie „Deutsch als Fremdsprache“. Als Assistentin im SINUS-Programm der Bund-Länder-Kommission forschte sie über Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz im naturwissenschaftlichen Unterricht. „Das hat mich in Bezug auf den Mathematik-Unterricht besonders interessiert, gerade, weil so viele Menschen von sich behaupten, sie könnten einfach kein Mathe.“
Die Arbeit im Lernbüro ermöglicht ihrer Ansicht nach einen anderen und letztlich erfolgreicheren Zugang zu den Zahlen. „Die Schüler entscheiden sich morgens dafür, sie werden nicht einfach eine Doppelstunde lang von der Tafel her beschallt.“ Die heutige Schülergeneration brauche andere Methoden als die vor 30 Jahren. „Ich freue mich, an einer Schule zu sein, in der Neues erprobt wird.“ Neue Unterrichtsmethoden setzt Sandra Brostowski nicht nur praktisch um, sie entwickelt sie auch: Seit dem Schuljahr 2009/2010 arbeitet sie in der Projektgruppe “NiK-Naturwissenschaft im Kontext” daran, für die Sekundarschulen Unterrichtsmaterial für einen integrierten Naturwissenschafts-Unterricht zu erstellen. An unserer Schule betreut sie ein Mathematik-Lernbüro und ist Klassenlehrerin. Außerdem übernimmt sie organisatorische Tätigkeiten.
Sandra Brostowski ist ein erklärter Familienmensch. Zurzeit baut sie ihr Elternhaus zu einem Mehrgenerationenhaus um.
Greta Duvendack
Greta Duvendack ist eine der beiden Religionslehrerinnen an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Außerdem ist sie Klassenlehrerin und unterrichtet Englisch - ihre Muttersprache. Geboren wurde sie 1960 in Los Angeles. Als sie zwölf Jahre alt war, zog ihre Familie nach Bayern, wo sie sich, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, auf dem Gymnasium zurechtfinden musste. Nach dem Abitur studierte sie Evangelische Theologie, Philosophie und Journalistik in Tübingen, Erlangen und Hamburg. Für ein Jahr war sie auch in Rom, als Gaststudentin für Katholische Theologie. Nach dem Vikariat in Franken trat sie eine Pfarrstelle in Mecklenburg an. Ihre Gemeinde bestand aus zehn verstreut liegenden Dörfern mit drei Kirchen. Im Konfirmandenunterricht ging sie neue Wege: Statt der wöchentlichen Stunde, zu der die Jugendlichen aufgrund der weiten Wege kaum kommen konnten, organisierte sie Wochenendfahrten mit thematischen Schwerpunkten. “Das war aus der Not geboren, aber erwies sich als so positiv, dass ich das heute gar nicht mehr anders machen würde”, sagt Greta Duvendack. Nach der Geburt ihrer Tochter ging die Familie nach Berlin, ihr Mann hatte hier eine Stelle angenommen. Greta Duvendack wurde Religionslehrerin, unter anderem an Schulen in Wedding und Moabit und schließlich an unserer Schule. Zusammen mit ihrer Kollegin Ariane Konetzka entwickelt sie Konzepte für einen Religionsunterricht, der einer evangelischen Reformschule entspricht. So gibt es einen “Raum der Stille”, der gleichzeitig das Religion-Lernbüro ist. Dort bereiten Gruppen beispielsweise den Schulgottesdienst vor - jede Klasse ist einmal im Schuljahr an der Reihe. “An dieser Schule wird gelebt, was für mich evangelisch bedeutet: Sie ist offen und dem Menschen zugewandt, vermittelt eine tiefe Überzeugung von der Würde des Menschen und der Schöpfung und davon, dass es notwendig ist, miteinander zu reden, wenn man in Frieden leben will.”
Greta Duvendack wohnt in Steglitz. In ihrer Freizeit ist sie so oft wie möglich mit ihrer Familie und Freunden zusammen.
Claudia Edelblut-Schöne
ist seit 2009 als Sonderschullehrerin an der ESBZ. Geboren im Jahr 1967, ist sie in Frankfurt/Main aufgewachsen. Dort hat sie auch ihr Abitur gemacht und studiert: Grundschullehramt mit den Fächern Musik, Mathematik und Deutsch, außerdem Pädagogik mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung und Außerschulische Jugendarbeit. Nach Staatsexamen und Diplom ging sie 1993 nach Berlin, wo sie ihr Referendariat an einer Steglitzer Grundschule absolvierte. Es folgte eine Stelle an einer Haupt-Realschule, wo sie die Fächer Mathematik und Deutsch unterrichtete. Nach der Geburt ihres Sohnes arbeitete sie freiberuflich als Musikpädagogin. 1998 trat sie dann eine Stelle an einer katholischen Sonderschule mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Lernen an. Dort arbeitete sie mehr als zehn Jahre lang mit Kindern, die aufgrund von sozial-emotionalen Entwicklungsverzögerungen eine besondere Förderung brauchten. Berufsbegleitend hat sie Sonderpädagogik mit den Schwerpunkten Geistige Entwicklung und Lernen studiert, eine Weiterbildung zur Lerntherapeutin absolviert und das Montessori-Diplom gemacht.
Mit viel Sachkenntnis und Engagement, aber auch mit einer gewissen Gelassenheit begleitet Claudia Edelblut-Schöne an den ESBZ Mädchen und Jungen, die mit Teilleistungsstörungen, ADS oder anderen Handicaps zu kämpfen haben. Dass diese Kinder hier grundsätzlich inklusiv unterrichtet werden, ist ein Grund, weshalb sie sich für diese Schule entschied: “Ich finde, Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen sollten nicht separiert werden, weder im Unterricht noch in der Gesellschaft. Unser pädagogisches Konzept baut darauf auf, dass wir die Stärken eines jeden Kindes sehen und es entsprechend einbinden.” Claudia Edelblut-Schöne ist Klassenlehrerin, leitet ein Mathematik-Lernbüro, fördert Kinder mit Lese-Rechtschreibe-Schwäche und Dyskalkulie und sorgt dafür, dass die Rahmenbedingungen für Kinder mit Integrationsstatus stimmen. Großen Wert legt sie auch auf Elternarbeit.
Claudia Edelblut-Schöne lebt mit ihrer Familie in Friedrichshain. In ihrer Freizeit sind Musik und Literatur ihre Leidenschaften.
Detlef Franz
unterrichtet Musik, Sport und Darstellendes Spiel. Der Berliner, der im Jahr 1968 geboren wurde, hat an der Universität der Künste Schulmusik studiert und an der Freien Universität Sport. In den letzten beiden Jahren hat er zusätzlich die Ausbildung für Darstellendes Spiel gemacht. Nach einem Referendariat in Wilmersdorf war Detlef Franz acht Jahre lang Lehrer an einem Gymnasium in Tempelhof. Er wünscht sich eine Schule, in der es möglich ist, eine Beziehung zum Gegenüber aufzubauen - eine Grundlage für erfolgreiche Lernprozesse. “In meiner Schulzeit war das kaum möglich, und auch heute bietet die Schule üblicherweise keinen Raum dafür. Selbst in den Leistungskursen habe ich kaum herausfinden können, wer mein Gegenüber eigentlich ist.” Sein Ideal: Den anderen kennen lernen und ihn darin unterstützen, an sich zu arbeiten. “Ich möchte mit den Jugendlichen entdecken, was sie schon können, zu was sie im Stande sind und wo es Hilfe von außen braucht. Und herausfinden, zu was sie noch fähig sind, vielleicht ohne es zu wissen.”
Detlef Franz ist verheiratet und hat drei Kinder. In den Ferien erkundet er gern die Jakobswege in Spanien.
Annette Frauendorf
hat selbst eine Reformschule besucht - die Urspring-Schule im baden-württembergischen Schelklingen. Dort entstand ihr Wunsch, eines Tages an solch einer Schule Lehrerin zu sein. 1972 in Freiburg/Breisgau geboren, ging sie zuerst in ihrem Heimatort auf die Realschule, bevor sie auf das Urspring-Internat wechselte. Die Verbindung von Schulstoff und Berufsausbildung, die enge Betreuung durch einen Mentor, die Segeltouren, auf denen die Schüler die Verantwortung für ein ganzes Schiff übernahmen - diese Erfahrungen haben sie geprägt. An der Pädagogischen Hochschule in Freiburg studierte sie die Fächer Kunst, Französisch und Sport für die Sekundarstufe I. Nach dem Referendariat in Offenburg trat Annette Frauendorf ihre erste Stelle am anderen Ende von Deutschland an: in Stralsund. Elf Jahre hat sie dort an einer Regionalen Schule in den Klassen fünf bis zehn unterrichtet. “Dort habe ich sehr viel gelernt, aber mein Wunsch, an einer Reformschule zu unterrichten, wurde immer größer. Deshalb habe ich mich an der Evangelischen Oberschule Berlin Zentrum beworben - und bin noch heute beeindruckt von der Herzlichkeit, mit der neue Lehrer im Kollegium aufgenommen werden.” Ihr gefällt es, in einem kreativen Team zu arbeiten, in dem neue Ideen willkommen sind. “Außerdem schätze ich, dass der Schüler im Mittelpunkt steht und dies vom gesamten Kollegium getragen wird.” An unserer Schule ist sie Klassenlehrerin, unterrichtet Französisch und Sport leitet eine offene Malwerkstatt.
Annette Frauendorf lebt in Prenzlauer Berg. Sie ist gern in der Natur, aber auch in Ausstellungen, sie macht Tai Chi und rudert.
Martin Glischke - stellvertetender Schulleiter
war erst 27 Jahre alt, als er zum Schuljahr 2008/2009 an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum begann. Zuvor hatte der geborene Berliner zunächst an der Technischen Universität Geschichte und Deutsch für Sekundarstufe I und II studiert. Dann zog er nach Freiburg, wo er sein Studium mit dem zusätzlichen Fach Geographie beendete. Am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Waldkirch in der Nähe von Freiburg machte er auch sein Referendariat. Projektarbeit ist seiner Ansicht nach für Oberschul-Schüler die ideale Lernform. Martin Glischke hat nach dem Referendariat gezielt nach einer Schule gesucht, in der er so arbeiten kann. Eines seiner Fächer an Evangelischen Schule Berlin Zentrum ist “Natur und Gesellschaft”. Geographie, Geschichte, Sozialkunde, Wirtschaft und Biologie sind darin enthalten. “Ich finde die übliche Trennung dieser Fächer unnatürlich. Letztendlich geht es immer darum, sich über das Zusammenleben unter den unterschiedlichen Bedingungen früher und heute Gedanken zu machen.”
Martin Glischke ist verheiratet. Er ist Rettungsschwimmer, hat eine Skilehrer-Ausbildung und engagiert sich in seiner Kirchengemeinde in Lübars. Seit 2010 ist er stellvertretender Schulleiter.
Ariane Konetzka
unterrichtet mit ihrer Kollegin Greta Duvendack das Fach Religion. 1971 in Mannheim geboren, ging sie nach dem Abitur nach Heidelberg, wo sie an der Pädagogischen Hochschule Religion und Geschichte für die Sekundarstufe I studierte. Ihr Referendariat machte sie in Heilbronn an einer Grund- und Hauptschule. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre lang in einer Werkstatt mit geistig behinderten Menschen. Im Jahr 1999 zog sie nach Berlin. Hier war sie in unterschiedlichen pädagogischen Bereichen tätig, unter anderem in der Entwicklung und Durchführung von pädagogischen Konzepten im Museum für Kommunikation und als Lerntherapeutin für Kinder mit Rechenschwäche. Seit acht Jahren evangelischen Kirche in Berlin und unterrichtete an verschiedenen Schulen, hauptsächlich in Friedrichshain und Mitte. An unserer Schule bereitet sie mit den Mädchen und Jungen Gottesdienste vor. Außerdem leitet sie religionsbezogene Werkstätten. Sie schätzt an der ESBZ, dass die Kinder zum Handeln angeregt werden und lernen, wie sie mit ihren Möglichkeiten Verantwortung über die Schule hinaus übernehmen können. “Der Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung zieht sich als Leitidee durch die gesamte Arbeit in der Schule”, sagt sie.
Ariane Konetzka plant ihren Urlaub gern so, dass sie die verschiedensten Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen kennen lernen kann. Außerdem wandert sie und macht Yoga.
Katja Köppen
bleibt ruhig, wenn rundherum Hektik herrscht und Tausend Fragen auf sie einstürmen. “Ich mag das”, sagt die Schulsekretärin, die 1977 in Leipzig geboren wurde, aber schon mit 13 Jahren nach Berlin gezogen ist. Nach der zehnten Klasse lernte sie erst einmal Friseurin - und wusste bald, dass das nicht das richtige war. Über einen Aushilfsjob in einem Musikverlag lernte sie die Büroarbeit kennen, merkte, dass sie dafür das Organisationstalent, die Freude am Umgang mit Menschen und die erforderliche Nervenstärke besaß und machte eine Ausbildung zur Werbekauffrau. Nach der Elternzeit mit Sohn Oskar kam sie an die Evangelische Schule Berlin Zentrum und ist seit Sommer 2007 die Schnittstelle für alle Informationen und Anfragen, von der täglichen Post über Krankmeldungen und Telefondienst bis hin zur Materialausgabe. Nebenbei sucht sie fehlende Beamer-Fernbedienungen, nimmt Fundstücke an und versorgt die Beulen und aufgeschürften Knie der Kinder. “Ich bin Ansprechpartnerin für alles, und ich lasse mich auch gern ansprechen”, sagt sie. Die Arbeit an dieser Schule macht ihr nicht nur deshalb viel Freude, weil sie von dem pädagogischen Konzept begeistert ist: “Überall steckt so viel Herzblut drin, von den Lehrern und von den Eltern. Das ist etwas ganz Besonderes.”
Katja Köppen ist allein erziehend. Sie lebt mit Oskar in Friedrichshain und näht und tischlert in ihrer Freizeit.
Alexandra Kraus
ist im Jahr 1973 in Freiburg im Breisgau geboren und in der Nähe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz aufgewachsen. Ihre Interessen galten schon früh der Literatur und der menschlichen Kommunikation und so lag es nahe, dass sie nach dem Abitur die Sprachen Deutsch und Französisch studierte. Erfahrungen mit reformpädagogischen Ansätzen sammelte sie früh: durch den Austausch mit ihrer Mutter, die als Grundschullehrerin arbeitet, sowie in pädagogischen Seminaren während des Studiums. Nach dem ersten Staatsexamen machte sie ihr Referendariat in Stuttgart. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits Eindrücke an verschiedenen Schulen gesammelt, unter anderem als Unterrichtsassistentin in der Schlossschule Salem. Nach dem Referendariat hätte ihre Karriere in vorgezeichneten Bahnen weitergehen können. Doch eine Stelle zur Beamtin an einem Gymnasium lehnte sie ab. “Die Dinge, an die ich als Lehrerin glaube, hätten dort zu wenig Raum gehabt. Ich will die Möglichkeit haben, die Schüler als Individuen wahrzunehmen, ihre Selbständigkeit fördern, sie beim Arbeiten begleiten und unterstützen, nicht die allein Dozierende sein.” Außerdem ist sie eine Befürworterin der Gemeinschaftsschule: “Überall ist die Gesellschaft heterogen. Das sollte die Schule abbilden. Auch jahrgangsübergreifendes Lernen ist für mich selbstverständlich.” Im Jahr 2005 kam Alexandra Kraus nach Berlin, erfuhr von einer privaten Montessori-Grundschule im Aufbau in Brandenburg und wurde dort zunächst als Koordinatorin für den Aufbau einer weiterführenden Schule eingestellt. Sie arbeitete an der Entwicklung des Konzeptes mit und übernahm im ersten Jahr auch die Schulleitung der dort entstandenen Oberschule. Das hat sie mit Freude und Erfolg getan – doch vermisste sie die Arbeit als Lehrerin. Durch einen Zufall lernte sie Margret Rasfeld und die Evangelische Schule Berlin Zentrum kennen und war überzeugt, hier den Ort gefunden zu haben, an dem sie ihre Vorstellung von Schule und die eigenen Erwartungen an die Lehrerrolle leben kann.
Jenni Leonhard
ist Berlinerin. 1982 geboren, in Reinickendorf aufgewachsen, lebt sie heute in ihrer Wahlheimat Wedding. Nach dem Abitur studierte Jenni Leonhard an der Technischen Universität Deutsch und Geschichte für das Lehramt am Gymnasium. Ihr Referendariat absolvierte sie auf der Schulfarm Insel Scharfenberg. Schon dort war es ihr wichtig, dass die Schüler den Stoff nicht nur aus Büchern lernten: Sie holte Zeitzeugen in den Geschichtsunterricht und ließ im Fach Deutsch die Dramen nicht nur lesen, sondern auch spielen. “Wenn ich in der Ausbildung von Reformschulen oder vorbildlichen Schulsystemen wie in Skandinavien gehört habe, hielt ich das immer für eine unerreichbare Vision, die man an einer deutschen Regelschule nicht verwirklichen kann. Doch genau das ist hier an dieser Schule möglich”, sagt sie voller Begeisterung. “Ich freue mich, dass die Kinder nicht im 45-Minuten-Takt abgefertigt werden, dass wir Zeit haben, auf die Schüler einzugehen und auch zulassen können, dass die Mädchen und Jungen selbst steuern, was sie wie schnell oder langsam in der Schule lernen und auch in deren Umwelt aktiv werden - genau darüber kann man Motivation herstellen und die Kinder Verantwortung spüren lassen.” Sie nutzt im Projektunterricht gern die Möglichkeiten, mit den Schülern “in die Welt zu blicken” statt nur in und für die Schule zu lernen.
Jenni Leonhard ist verheiratet. In ihrer Freizeit ist sie eine begeisterte (Krimi-)Leserin, geht ins Theater, liebt Wander- und Städtereisen, schwimmt und macht Yoga.
Oliver Meyer-Krahmer
stammt aus Stuttgart. 1974 geboren, lebte er dort bis zu seinem Abitur. Für den Zivildienst zog er nach Bremen, er absolvierte ihn auf einer Kinder- und Jugendfarm. Zum Studium kam er nach Berlin: Er schrieb sich für Musik an der Universität der Künste und für Englisch an der Humboldt-Universität ein. Nach dem ersten Staatsexamen im Jahr 2004 machte er an einem Tempelhofer Gymnasium sein Referendariat. Anschließend arbeitete er zwei Jahre als freischaffender Musiker und Instrumentallehrer. Außerdem hat er an einer Waldorfschule unterrichtet. “Gleichzeitig habe ich nach einer Schule gesucht, die anders funktioniert als die Schulen, die ich kennen gelernt hatte. Die habe ich als Abfüllanstalten erlebt, das Lernen hatte keine Nachhaltigkeit, für die Zukunft der Kinder war vieles von dem, was ich unterrichtet habe, letztlich egal. Das habe ich sehr stark empfunden.” Seit September 2008 ist Oliver Meyer-Krahmer an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, er unterrichtet Englisch und Musik. Er leitet den Chor und das Orchester der Schule, bietet Musikwerkstätten an und bereitet mit Musiklehrer-Kollegen den “Song der Woche” vor. Sein Ideal: Die Schüler sollen lernen, sich bewusst zu machen, was sie wirklich interessiert. Das sollen sie sich dann konsequent und in kleinen Schritten aneignen. “Man muss akzeptieren, dass das manchmal mühsam ist. Mir selber sind die Dinge nie zugeflogen, das hilft mir, mich in die Kinder hineinzuversetzen und sie zu motivieren.”
Oliver Meyer-Krahmer kommt jeden Tag von Leipzig nach Berlin. Er spielt Saxophon, E-Gitarre und singt - zum Beispiel mit seinem Kollegen Detlef Franz in einer Rockgruppe.
Anne Christine Pesch
Anne Christine Pesch ist Erzieherin an der ESBZ. Sie stammt aus München, wohnt seit 1994 in Berlin und hat ursprünglich einen ganz anderen Beruf gelernt: Sie war Ton-, Bild- und Studiotechnikerin beim Fernsehen und bei Filmproduktionen. Über die ehrenamtliche Arbeit an der Evangelischen Grundschule Berlin Mitte, die ihre beiden Kinder besuchen bzw. besucht haben, entdeckte sie ihr Interesse am Erzieherberuf und machte die Ausbildung an der 1. Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin. Die Aufgaben für Erzieher/innen an unserer Schule sind vielfältig. Anders als die Lehrer/innen sind die Erzieherinnen meist nicht in den Unterricht eingebunden, sind also fast ständig für die Mädchen und Jungen präsent und werden entsprechend oft von den Schülern angesprochen, sei es bei Sorgen und Problemen, sei es einfach zum Vokabeln abfragen vor dem Test. Anne Christine Pesch koordiniert das Werkstatt-Angebot und betreut Eltern, die ehrenamtlich Werkstätten organisieren. Selber leitet sie die Computer-Werkstatt. Weiterhin betreut sie das Schüler-Café und koordiniert gemeinsame Aktivitäten mit der 5. Und 6. Klasse der Grundschule. Von ihr können die Kinder auch lernen, wie man ein Fahrrad flickt. “Mein Wunsch-Projekt ist der Haushalts-Führerschein: Eine Werkstatt, in der die Kinder die Dinge lernen, die man im Alltag braucht, vom Knopf annähen bis zum ...?”
Anne Chistine Pesch ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist eine begeisterte Hobbyköchin.
Gülcan Peköz
ist Erzieherin an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Sie ist Berlinerin, kam 1979 auf die Welt, wuchs im Wedding auf und machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Erzieherin. Nach dem Abschluss ging sie zunächst für ein Jahr nach Frankreich, wo sie in einem bilingualen Kindergarten arbeitete. Diese Erfahrung bestätigte sie in ihrem Wunsch, mit älteren Kindern und Jugendlichen zu arbeiten: “Gerade in diesem Alter ist es wichtig, dass die Mädchen und Jungen Ansprechpartner haben, die ihnen Beachtung schenken und vielleicht auch sehen, welche Bedürfnisse dahinterstecken, wenn ein Kind sich auffällig verhält”, sagt Gülcan Peköz. Wie ihre Erzieher-Kolleginnen ist sie Ansprechpartnerin für die Kinder, jeden Tag, von der ersten bis zur letzten Stunde. Sie kümmert sich darum, dass die Siebtklässler gut im Schulbetrieb ankommen, ist bei den Team-Gesprächen der Lehrer dabei und organisiert bei Bedarf Elterngespräche. Ihre guten Frankreich- und Französisch-Kenntnisse kommen den Schülern in Frankreich-Projekten zugute; außerdem bietet sie Kreativ- und Orientalischer-Tanz-Werkstätten an.
Gülcan Peköz lebt in Charlottenburg. Zu ihren Hobbys gehören Reisen, Sprachen und Tanzen.
Margret Rasfeld
hat jahrzehntelange Erfahrungen als Lehrerin und als Schulleiterin. Sie hatte währenddessen immer ein Ideal vor Augen, sowohl vom Lehrerberuf als auch von der Schule. “Lehrer müssen Schatzsucher sein und nicht Defizit-Ausweiser” ist einer ihrer Lieblingssätze. In der Schule sollte die Freude am Lernen erhalten bleiben, Kinder sollten ihre Kompetenzen anhand wichtiger Themen und durch Aufgaben von Bedeutsamkeit entwickeln, nicht durch Arbeitsblätter. Margret Rasfeld wurde 1951 in Gladbeck geboren. Von 1976 bis 1992 war sie an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen als Lehrerin tätig, wo sie, oft unter den skeptischen Blicken der Kollegen, andere Unterrichtsformen umsetzte, mit Projekten auch außerhalb der Schule sowie Aufgaben, die für die Kinder einen erkennbaren Bezug zu ihrem Leben und ihrer Umwelt hatten. In den Jahren von 1992 bis 1997 baute sie als Didaktische Leiterin die Gesamtschule Borbeck in Essen auf. 1997 gründete sie die Gesamtschule Essen-Holsterhausen, die sie anschließend zehn Jahre lang leitete. In dieser Schule hat sie von Anfang an ihre pädagogischen Ideale umsetzen können. Außerdem hat sie die Ziele der Agenda 21, dem entwicklungs- und umweltpolitischen Programm für das 21. Jahrhundert, das im Jahr 1992 von 179 Staaten unterzeichnet wurde, ins Schulprogramm aufgenommen. Demokratie, umweltbewusstes Verhalten und das Miteinander verschiedener Kulturen, von behinderten und nicht behinderten Kindern sind einige Leitlinien dieser Schule.
Eines war aber nicht möglich: der gemeinsame Unterricht aller Kinder in einer Klasse. Auch in Gesamtschulen werden die Schüler in den Hauptfächern in unterschiedlichen Leistungsgruppen unterrichtet. Der binnendifferenzierte Unterricht ist, von einigen reformpädagogischen Privatschulen abgesehen, erst an der Berliner Gemeinschaftsschule möglich. Margret Rasfeld ist eine überzeugte Anhängerin dieser Schulform. Seit Sommer 2007 ist sie Leiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, einer der ersten elf Schulen, die in Berlin zum Schuljahr 2008 als Gemeinschaftsschulen anerkannt wurden. Es versteht sich von selbst, dass Margret Rasfeld ihre Tätigkeit nie auf die Schule beschränkt sah. Sie initiierte und leitete zahlreiche Modellprojekte zu Themen wie Community Education, Schulsozialarbeit, Gewaltprävention, Mädchenförderung, Kinderrechte und Agenda 21. An Schulen, bei Bildungsprojekten und Stiftungen ist sie gefragte Referentin.
Aileen Rodewald
ist Berlinerin. 1980 wurde sie in Reinickendorf geboren, ging dort zur Schule und lebt bis heute in der Nähe von Familie und Freunden in Hermsdorf. Lehrerin wollte sie schon immer werden. Nach dem Abitur entschied sie sich für ein Sonderpädagogik-Studium, das sie teils an der Humboldt-, teils an der Technischen Universität absolvierte: “Ich wollte etwas für die Kinder tun, die am meisten Unterstützung brauchen”, sagt sie. Ihre Schwerpunkte im Studium waren Lernen und Sprache, außerdem hat sie als Tutorin an der TU jahrelang jüngere Studenten in der Textilwerkstatt ihres Unterrichtsfachs Arbeitslehre betreut. Neben dem Studium erwarb sie das Montessori-Diplom. Ihr Referendariat absolvierte sie zum einen an einem Berliner Förderzentrum, zum anderen an einer Grundschule mit Integrationsklassen. An der Evangelischen Schule Berlin Zentrum begleitet sie in den Lernbüros Kinder, die eine besondere Unterstützung brauchen. In ihren Werkstätten lernt man, wie man lernt: Sie bietet “Lern- und Arbeitstechniken” sowie “Methodentraining”an. “Mir geht es darum, dass alle Kinder gern lernen und ich sehe es als meine Aufgabe an, jedem zu seiner individuell nächsten Lernstufe zu verhelfen.” Aileen Rodewald hat sich bewusst für eine Gemeinschaftsschule entschieden: “Ich finde die Separierung der Kinder auf unterschiedliche Schultypen höchst unfruchtbar fürs Lernen. Außerdem zementiert man so die gesellschaftlichen Klassen.”
Aileen Rodewald lebt mit ihrem Partner in Hermsdorf. Sie spielt Improvisationstheater in einer Gruppe, die sie mitgegründet hat, und reist gern mit Rucksack und Fahrrad.
Anke Tippelt
arbeitet seit der Gründung im Sommer 2007 an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Sie wurde im Jahr 1975 in Halle geboren. In dieser Stadt ging sie auch zur Schule und machte zunächst eine Ausbildung zur Gestaltungtechnischen Assistentin. Dann studierte sie: Kunst an der Kunsthochschule, Englisch für die Sekundarstufe II an der Universität. Während des Studiums war sie ein Jahr in Dublin; in Kairo machte sie ein sechsmonatiges Praktikum. Nach dem Examen half sie einige Zeit einer Restauratorin bei der Wiederherstellung des Grünen Gewölbes im Dresdener Residenzschloss. Ihr Referendariat machte sie in Berlin, an einem Gymnasium in Hellersdorf. “Bereits während des Studiums habe ich mich mit alternativen Unterrichtsformen auseinandergesetzt, die den Schülern freiere, selbstgesteuerte Formen des Arbeitens erlauben. Das ist an unserer Schule möglich, durch Lernbüros, Projekte und jahrgangsübergreifende Klassen.” Zudem entschied sie sich sehr bewusst für eine Gemeinschaftsschule, weil diese Form das dreigliedrige Schulsystem hinter sich lässt. “Es ist ein großes Glück für mich, hier zu arbeiten, ich empfinde das als Privileg”, sagt Anke Tippelt. Sie arbeitet überwiegend im Lernbüro Englisch und ist Klassenlehrerin.
Die Künstlerin Anke Tippelt tritt zurzeit hinter der Lehrerin zurück. Ganz aufgegeben hat sie die Malerei aber nicht.
Paul B. Schmidt
Mandy Voggenauer
stammt aus Berlin - sogar aus Berlin-Mitte. Geboren im Jahr 1973, machte sie nach Abschluss der Polytechnischen Oberschule eine Ausbildung zur Friseurin – das Abitur durften in der DDR nur wenige Schüler machen und sie gehörte nicht dazu. Nach der Wende holte sie das nach, anschließend schrieb sie sich an der Technischen Universität für ein Lehramtsstudium mit den Fächern Chemie und Politikwissenschaften ein. Im Jahr 2007 hat sie ihr Studium beendet. Danach trat sie eine Stelle an der Freien Schule Pankow an. Zweieinhalb Jahre unterrichtete sie dort. Seit Februar 2010 ist sie an der ESBZ und leitet das Naturwissenschaften-Lernbüro. Ihr ist es wichtig, dass die Schüler sich selber als mitverantwortlich fühlen dafür, das sie etwas lernen. „Ich lasse sie gern erst einmal aufschreiben, was sie in der Stunde lernen wollen, damit sie erkennen, dass sie selbst eine Entscheidung dafür treffen müssen”, sagt sie. „Denn ich sehe mich nicht als die Lehrerin, die leere Köpfe füllt. Die Mädchen und Jungen brauchen am Ende messbare Kompetenzen, und sie sollen lernen, wie man sich die aneignet.“ Experiemtieren, Forscherfragen formulieren und Antworten finden - das sind ihre Methoden im Unterricht. „Ich will den Forschergedanken in den Kindern wecken.”
Mandy Voggenauer lebt auch heute noch in Mitte. Sie schneidert gern, macht Schmuck und eigene Drucke und beschäftigt sich mit Streetart.
Anja-Lena Waschke
stammt aus Greifswald, wo sie 1974 geboren wurde. Sie ging bald nach der Wende in die USA und machte dort nach einem Austauschjahr den High-School-Abschluss. Nach dem deutschen Abitur trat sie zunächst in die Fußstapfen ihrer Eltern und studierte Medizin, merkte jedoch bald, dass sie sich in der Krankenhausmaschinerie nicht wohl fühlte und wechselte zum Lehramtsstudium. Ihre Fächer waren zuerst Englisch und Religion, dann Deutsch und Biologie sowie Deutsch als Fremdsprache. Ausgestattet mit einer guten Portion Fernweh, hatte sie immer die Vorstellung, dass sie eines Tages im Ausland arbeiten würde. So studierte sie nicht nur in Greifswald, Halle und Leipzig, sondern auch in Frankreich. Nach ihrem ersten Staatsexamen traten sprachwissenschaftliche Interessen zugunsten der Reform- und Umweltpädagogik zunehmend in den Hintergrund. So arbeitete sie in der Umweltbildung und -forschung beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen (Ufu) in Halle, leitete Schüler-AGs, publizierte botanische Fachartikel und konzipierte gemeinsam mit der Künstlerin Irmela Gertsen den Naturerlebnispfad im Schlosspark Dieskau.
Parallel zum Referendariat in Rostock erwarb sie an der dortigen Hochschule für Musik und Theater sowie als Praktikantin am Gorki-Theater Berlin die Lehrbefähigung für das „Darstellende Spiel“. Als Neuberlinerin arbeitete Anja Lena Waschke zunächst bei der BUNDjugend, wiederum mit Schüler-AGs und –firmen, und sie arbeitete und hospitierte sich neugierig durch die Berliner Reformbildungslandschaft.
Auch die ersten Kontakte zur Evangelischen Schule Berlin-Zentrum entstanden so. Hier begann sie im September 2008, nachdem sie mit Mann und Kindern vier Monate mit Fahrrädern durch Neuseeland getourt war.
„Mich fasziniert, dass diese Schule als Agendaschule ein visionäres Leitbild hat, das weit in die Zukunft hineinreicht. Heute freue ich mich Teil eines warmherzigen, tatenkräftigen Kollegiums, Teil einer ‚Schule mit Seele’ zu sein und bin auch stolz, Schulentwicklung hier aktiv mitgestalten zu können.“
Anja-Lena Waschke ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ihre Hobbys sind Segeln, Literatursalons und Chorgesang.
Anna Winterscheidt
hat reformpädagogische Ansätze nicht erst im Studium kennen gelernt. 1972 geboren und in Berlin aufgewachsen, besuchte sie zuerst drei Jahre lang eine “normalen” Grundschule, bevor sie zur Paul-Klee-Grundschule wechselte, der ersten in Berlin, die offenen Unterricht angeboten hat. “Das war eine tolle Schulerfahrung”, sagt sie noch heute. Nach dem Abitur schrieb sie sich an der TU Berlin für Deutsch und Geschichte auf Lehramt ein, zuerst eher aus Verlegenheit. “Aber dann merkte ich, dass ich die Pädagogik-Seminare, die für viele Kommilitonen eine lästige Pflichtübung waren, wirklich interessant fand.” Reformpädagogik wurde ihr besonderer Schwerpunkt, den sie während des Referendariats auf dem Elsa-Brandström-Gymnasium Oberhausen vertiefen konnte, einer der ganz wenigen Oberschulen in Deutschland, die nach der Montessori-Pädagogik unterrichten. Spätestens da stand für sie fest, dass sie nur an einer reformpädagogischen Schule arbeiten wollte. Seit Februar 2008 ist sie an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Die Lernbüros sind ihr Schwerpunkt, hier arbeitet sie so, wie es ihrem Selbstverständnis als Lehrerin entspricht: als Beraterin und Lernbegleiterin. Sie beobachtet die Mädchen und Jungen sorgfältig, führt Gespräche und gibt individuell Impulse. Darüber hinaus entwickelt und optimiert Anna Winterscheidt Unterrichtsmaterialen im Deutsch-Lernbüro. Ihr pädagogischer Interessensschwerpunkt besteht in Portfolioarbeit.
Anna Winterscheidt lebt mit ihrer Familie in Schöneberg und hat eine Tochter im Grundschulalter.





















