Projekt Pi

Im Progamm Digitale Bildung Neu denken wurden bundesweit die besten Unterrichtsprojekte im Wettbewerb zur digitalen Schule ausgezeichnet. In einer feierlichen Veranstaltung im Neuen Gymnasium Rüsselsheim ehrte die Jury am 29. September 2015 die Siegerprojekte. Die Evangelische Schule Berlin Zentrum errang den 2. Platz mit Ihrem Projekt Pi in der Klassenstufe 9 bis 11. 

Die Schülerinnen und Schüler untersuchten am Beispiel der Kreiszahl Pi, ob irrationale Zahlen, die keinerlei Muster in ihren Ziffernfolgen aufweisen, stets harmonisch vertont werden können. Um diese Frage beantworten zu können, klärten sie zuerst den Harmoniebegriff und vertonten dann die ersten Ziffern der Zahl Pi. Abschließend wiesen sie, in Anlehnung an das Farbenklavier und das Phänomen der Synästhesie, den Klängen individuelle Farben zu. Dazu die Jury: „Das Projekt ist ein wunderbar kreativer, verspielter, nicht auf Formeln und Rechnungen reduzierter Umgang mit Mathematik. Was wie Spielerei aussieht, beruht auf intensivem forschendem Lernen, das philosophische und naturwissenschaftliche Grundfragen (Was ist Harmonie?) ebenso einbezog wie Zahlentheorie und musische Fächer. Ein Modellprojekt dafür, wie spannend und unerwartet Schule werden kann, wenn man Schülern die Freiheit zu eigenständigem, forschenden Lernen gibt und dabei die Chancen der Technik ausnutzt.“ 

Wir gratulieren unseren ProjektteilnehmerInnen und den anderen teilnehmenden Schulen.

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Das Video zum Projekt

Das Pi Projekt der Schüler*Innen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum from Schule im Aufbruch on Vimeo.

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