Menschen mit Botschaften

Menschen brauchen Vorbilder, denen sie sich anschließen können und die ihnen zeigen: Alternativen sind möglich! Eine Gesellschaft, die sich selbst Gehalt und Halt geben will, braucht Orte und Zeiten der Begegnung. Begegnungen, die berühren, zum Nachdenken anregen, mit Neuem konfrontieren, Gewohntes in Frage stellen, aufregend sind und auch mal verunsichern. Begegnungen, die immer auch Chancen zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, zum Lernen eröffnen.

Insbesondere für Heranwachsende sind persönliche Begegnungen mit Vorbildern prägende Erfahrungen, die für das Verstehen und die Verständigung durch nichts zu ersetzen sind. Haltungen und Einstellungen, innere Bilder sind wirkmächtig. Sie haben die Kraft, das Gehirn, den Menschen und damit die Welt zu verändern. Leider leben wir in einer Kultur der schlechten Nachrichten. In den Medien geht es vor allem um Katastrophen und Skandale, Konsum und seichte Unterhaltung. Wie inspirierend und ermutigend könnte es sein, wenn Schulen von ihrem Geist her Botschafter für gute Nachrichten sind! An der esbz wollen wir daher Gelegenheiten für die Begegnung mit Menschen schaffen, die etwas bewirken in ihrem Leben.

Alyn Ware, Parliamentarians for Nuclear Non-Proliferaton and Disarmament

„Wenn wir nur 10% der internationalen Militärausgaben anders einsetzen würden, dann könnten wir einige der wichtigsten Globalen Ziele der Vereinten Nationen schon im Jahr 2020 erreichen!" Alyn Ware

Mit dieser Botschaft begeisterte Alyn Ware, Gründer und Koordinator des Netzwerkes »Parliamentarians for Nuclear Non-proliferation and Disarmament« (PNND), SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern der Evangelischen Schule Berlin Zentrum am 20. und 21. April. Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Militärausgaben (GDAMS) sprach Alyn gemeinsam mit Marzhan Nurzhan und Julia Berghofer, Mitarbeiterinnen des PNND, vor SchülerInnen der Sekundarstufe I und II zum Thema Militarisierung und Atomwaffen sowie über einen Ansatz der internationalen Kooperation ohne Abschreckung. Neben zentralen Veranstaltungen im Rahmen der Vollversammlung und einer Diskussionsrunde mit Eltern und LehrerInnen arbeitete Alyn mit der SchülerInnen interaktiv zum Thema Kooperation.

Kooperation ist die Grundlage für Frieden

Anhand von Kooperationsspielen mit einem menschengroßen Erdball erarbeiteten sich die SchülerInnen die Grundidee von Kooperation: Konkurrenz und Gewinndenken führen letztlich zu einem hohen Verlustrisiko für alle Beteiligten. Wenn zwei oder mehrere Parteien sich auf Kooperation konzentrieren, gewinnen letztlich beide Seiten. So können nachhaltig friedliche Beziehungen entstehen.  

 "Kooperation ist eine Haltung und eine innere Einstellung. Es kommt darauf, bei einem selbst anzufangen, im Freundeskreis, in der Schule, im eigenen Umfeld. So wie wir leben, so wie wir mit anderen Menschen zusammenarbeiten, so verändert sich unsere Umwelt. Internationale Politik ist nichts anderes als das: Die Gestaltung von Beziehungen. Und ich denke, am besten gestalten wir Kooperationen, keine Konkurrenzen." Alyn Ware

Die SchülerInnen waren begeistert von der Offenheit und der Interaktivität der Spiele: "Besonders gefallen hat mir das Kooperationsspiel, bei dem die ganze Klasse im Kreis stand und wir die Erdkugel in der Luft halten mussten. Wir mussten richtig zusammenarbeiten." Die LehrerInnen waren ebenso in die Spiele eingebunden. Bereits zu Beginn des Schultages wurde auf dem Schulhof ein Symbol gegen Atomwaffen für alle sichtbar gemacht: Alle vorbeigehenden Personen konnten ein Foto mit der 3D Nuke Missile machen, einem großen 3D Bild, das eine in Ketten gelegt Atomwaffe zeigt. Mit einem Foto von sich und Freunden auf dem Schulhof konnte jeder und jede eine Botschaft in die soziale Medien schicken und auf die internationale Woche gegen Militärausgaben aufmerksam machen. Infotafeln im gesamten Schulgebäude zeigten die jährlichen globalen Militärausgaben auf und Möglichkeiten, wie das Geld anders ausgegeben werden könnte. Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen nahmen diese Chance den ganzen Tag in den Pausenzeiten und auf dem Elternabend war.

Die ganze Schulgemeinschaft beteiligt

Nicht nur mit SchülerInnen und LehrerInnen tauschte sich der Friedensaktivist aus. Am Freitag Abend diskutierte Alyn und sein Team sowie Ika Thunstrom von der Right Livelyhood Foundation mit Eltern, LehrerInnen und weiteren Interessierten Schulgestaltern über die Initiativen der Vereinten Nationen zur Abschaffung von Atomwaffen und beleuchtete dabei insbesondere die Rolle von Parlamentariern, interreligiösen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft. Der Abend zeigte viele Möglichkeiten, wie man sich aktiv gegen Militarisierung einsetzen kann. Die Teilnehmer tauschten sich auch noch der Veranstaltung rege aus, das Feedback war positiv: "Es war höchst informativ und vor allen Dingen beflügelnd. Für eine friedvolle Gesellschaft müssen wir uns aktiv einsetzen, das ist mir nach diesem Abend noch klarer geworden.", so eine teilnehmende Mutter.

Ausgezeichnetes politisches und gesellschaftliches Engagement

Der Besuch wurde in Kooperation mit der Right Livelyhood Foundation umgesetzt. Die Stiftung ist in Stockholm ansässig und wurde von Jakob van Uexküll 1980 gegründet, um zusätzlich zum Nobelpreis Menschen auszuzeichnen, die sich auf besondere Art und Weise für eine bessere Welt engagieren. Der Right Livelihood Award (RLA, englisch etwa Preis für die richtige Lebensweise) wird jährlich von der Stiftung Right Livelihood Award Foundation vergeben und durch Spenden finanziert. Im deutschen Sprachraum wird der Preis auch als Alternativer Nobelpreis bezeichnet. 

Raul Krauthausen, „Nur du selbst bestimmst, was du kannst oder nicht kannst.", 14.12.2016

Als Inklusions-Aktivist und Gründer der Sozialhelden studierter Kommunikationswirt und Design Thinker arbeitet Raul Krauthausen seit über 15 Jahren in der Internet- und Medienwelt. Seit 2011 ist er Ashoka Fellow und engagiert sich bei den SOZIALHELDEN. Neben dem klassischen Projektmanagement und strategischen Aufgaben, die er inne hat, vertritt er die SOZIALHELDEN-Projekte und deren Vision nach Außen. 2013 wurde Raul Krauthausen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. www.raul.de 

Swetlana Gannuschkina, "Die Zukunft unserer Welt liegt in unserer Hand", 29.12.2016

Die ehemalige Mathematikdozentin Swetlana Gannuschkina gründete 1990 zusammen mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten die Nichtregierungsorganisation (NGO) "Zivile Unterstützung", die sich seitdem als eine der ersten NGOs in Russland für die Rechte von Flüchtlingen und Vertriebenen einsetzt. Innerhalb des Menschenrechtszentrums der Bürger- und Menschenrechtsorganisation "Memorial" baute Gannuschkina ein landesweites Netzwerk mit Beratungsstellen für Vertriebene und Flüchtlinge auf, das sie noch heute leitet. An der esbz erzählt von Ihrer Arbeit und über Ihren Kampf für Menschenrechte. http://www.rightlivelihoodaward.org 

Emmanuel Mbolela, "Europa muss aufhören, Diktaturen zu unterstützen", Oktober 2016

Emmanuel Mbolela ist weit gereist: Seine Flucht aus der Demokratischen Republik Kongo führte ihn durch eine Vielzahl afrikanischer Länder nach Marokko und schließlich in die Niederlande. Im Buch "Mein Weg von Kongo nach Europa. Zwischen Widerstand, Flucht und Exil" hat Mbolela seine Erlebnisse und Erfahrungen niedergeschrieben: Kongo-Brazzaville, Benin, Kamerun, Mali, Algerien - alle diese Länder durchquerte er, nachdem er 2002 wegen seines politischen Engagements in einer studentischen Organisation aus seinem Heimatland, der Demokratischen Republik Kongo, fliehen musste. Emmanuel liest am Mittwoch morgen aus seinem Buch.

Reinhold Leinfelder, "Die Zukunft sollte uns willkommen sein!", 5.5.2016

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder ist Paläontologe und Geobiologie und Gründungsdirektor des Futuriums gGmbH. Im Rahmen der von der Initiative Schule im Aufbruch und der esbz organisierten Konferenz „Global Goals Curriculum 2016“ sprach Reinhold Leinfelder über verschiedene Zugänge zur Zukunft und über das Zeitalter des Anthropozäns.

Das Video zum Vortrag finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Joachim Bauer, "Unser Gehirn ist ein soziales Resonanzorgan", 5.5.2016

Prof. Joachim Bauer ist ein deutscher Arzt, Molekularbiologe und Neurobiologe mit Ausbildung als Internist, Psychiater und Psychosomatischer Mediziner. Im Rahmen der von der Initiative Schule im Aufbruch und der esbz organisierten Konferenz „Global Goals Curriculum 2016“ sprach Joachim Bauer über die neurobiologische Faktoren für die Entwicklung von sozialem Bewusstsein.

Frederic Laloux, „Darum geht es: In den Menschen vertrauen und Organisationen neu erfinden“, Januar 2016

Frederic Laloux hat mit "Reinventing Organizations" das Grundlagenbuch für die integrale Organisationsentwicklung verfasst. Die Breite sowie Tiefe seiner Analyse und Beschreibung – ganzheitlich, selbstorganisierend und sinnerfüllend operierender Unternehmen – ist einzigartig. Die esbz wird als ein Beispiel einer sog. „teal organization“ benannt. Der Bestsellerautor besuchte im Rahmen seiner Recherchen die esbz und gab Ansporn für eine neue Lern- und Arbeitskultur, die auf Vertrauen in den Menschen setzt.

Otto Herz,„Die Aufgabe der Schule ist es, das Gelingen zu organisieren und nicht das Misslingen zu dokumentieren!“, mehrmals seit Gründung

Otto Herz ist Reformpädoge, Psychologe und Autor. Otto ist der esbz seit der Gründung verbunden und gab wichtige Anregungen und Impulse mit Material, Vorträgen und Schulbesuchen. Zuletzt sprach Otto Herz auf der von der Initiative Schule im Aufbruch und esbz organisierten Konferenz „Global Goals Curriculum 2016“. Das Video zum Vortrag finden Sie hier.

Philipp Otto, "Für kreatives Schaffen in einer digitalisierten Welt!“, Dezember 2015

Philipp Otto ist Gründer und geschäftsführender Partner des iRights.Lab. Als Rechtswissenschaftler, Journalist und Berater beschäftigz sich Philipp mit rechtlichen und politischen Fragen zu Creative Commons und Urheberrecht. Auf der Oberstufenversammlung diskutierten SchülerInnen mit Musiker und Künstler die Zukunft der Urheberrechts.

Gabriele Stötzer, "Übersehen könnt ihr uns nicht, überleben könnt ihr uns nicht, vernichten könnt ihr uns nicht, vergessen könnt ihr uns nicht.“, Juni 2016

Gabriele Stötzer ist Schriftstellerin und Künstlerin. Sie war Gefangene des DDR-Frauengefängnisses Burg Hoheneck. Als Zeitzeugin arbeitete Sie am Kurzfilm „Kaputt“ mit, der auf der Berlinale 2016 gezeigt wurde. Auf der Oberstufenversammlung teilte Sie Ihre Erfahrungen aus der Zeit der Inhaftierung. http://www.emma.de/artikel/ueberlebende-der-preis-war-hoch-264201 

Kasha Jacqueline Nabagesera, "Wir geben Lesben, bisexuellen Frauen und Transsexuellen in Uganda eine Stimme.“, Dezember 2015

Kasha ist eine ugandische Menschenrechtsaktivistin. Sie ist Mitbegründerin von Freedom and Roam Uganda (FARUG), einer seit 2003 bestehenden Organisation, die sich für eine Verbesserung der Situation von lesbischen und bisexuellen Frauen, Transgender und Intersex-Personen (LBTI) im Lande einsetzt. Auf einer Vollversammlung der Sek I und Sek II diskutierte Sie mit SchülerInnen LGBT Rechte und berichtete aus Ihrer Arbeit.

Ruth Misselwitz, "Es muss uns gelingen, eine Gemeinschaft zu bilden, in der sich Menschen aufgehoben fühlen, ihre Würde wiedererlangen und aufgerichtet werden.", Oktober 2015

Ruth Misselwitz ist evangelische Pfarrerin. Sie gründete den Friedenskreis Pankow und war eine wichtige Vertreterin der kirchlichen Friedens- und Umweltbewegung in der DDR. Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Im Rahmen der Oberstufenversammlung am 9. Oktober 2015 sprach Sie über Ihre Zeit als Aktivistin und ihre Erfahrung über die Wende.

Zuflucht Kultur, "Deutsche, bewahrt Euren Frieden!", Januar 2015

Mit dem Opernprojekt „Cosi van Tutte“ setzte sich der Verein Zuflucht Kultur e.V. für das Gelingen von Begegnungen von syrischen Moslems und Deutschen ein. Gemeinsam erarbeiten professionelle Künstler, Bürger und Geflüchtete die Mozartoper „Cosi van Tutte“. Im Rahmen Ihrer Deutschlandtournee sang der Chor an der esbz und sendete uns eine klare Friedensbotschaft, die heute auf dem Friedenspfahl auf dem Geländer der esbz steht: „Möge Friede auf Erden sein!“, „Deutsche, bewahrt Euren Frieden!“

Samir Matar, "Unser Streben gilt einem neuen Syrien", September 2015

Samir Matar gründete Jusur Brücken e.V.. Dank von Jusur Brücken e.V. konnte am 24.11.2014 eine Gemeinschaftsschule in der südtürkischen Stadt Iskenderun eröffnet werden. Hier werden nun ca. 800 Kinder von der ersten bis neunten Klasse unterrichtet. Samir Matar sprach mit SchülerInnen auf der Oberstufenversammlung über die Zustände an der türkisch-syrischen Grenze und über Perspektiven für Kinder und Jugendliche in der Region.

Lutz van Dijk, "Liebe ist stärker als alle Gewalt", mehrmals seit Gründung

Der deutsch-niederländische Schriftsteller Lutz van Dijk lebt seit 2001 in Kapstadt, wo er Ko-Direktor der Stiftung Hokisa ist, die sich für Kinder einsetzt, die von Aids betroffen sind. Mehrmals hat Lutz van Dijk die esbz besucht und auf den Vollversammlungen mit SchülerInnen über das Leben von Kindern in Südafrika gesprochen.

Bochabela String Orchester, "Musik ist eine Lebenschance", Januar 2014

Das Bochabela String Orchestra wurde von Peter Guy gegründet. Kinder und Jugendliche aus den Townships von Bloemfontein spielen im Rahmen des Mangaung String Programme eine Mischung aus Klassik und südafrikanischen Traditionals. Das Mangaung String Programme wurde jene Heimat für viele Kinder und Jugendliche, in der gemeinsames Musizieren und gegenseitiges Aufeinanderhören zu den prägenden Werten gehören. Für viele der jungen Menschen ist im Mangaung String Programme eine Lebensperspektive gewachsen: sie haben gelernt, dass es sich lohnt, durchzuhalten, sich auf eine Herausforderung einzulassen.

http://bochabela-string-orchestra.com

Frances Moore Lappé - Klarheit, Kreativität und Mut - 15.5.2009

Frances Moore-Lappé, Alternative Nobelpreisträgerin 1987, besuchte unsere Schule. Frances Moore-Lappé (* 10. Februar 1944 in Pendleton, Oregon, USA) ist eine Aktivistin gegen den Welthunger. Sie plädiert für „Food First“. Sie ist Autorin von 15 Büchern,  darunter 1971 „Kochen für eine begrenzte Welt“ (Diet for a Small Planet), das weltweit etwa 3 Millionen Mal verkauft wurde, und „12 Mythen über den Welthunger“ (World Hunger: Twelve Myths). Sie ist Gründungsmitglied des Weltzukunftsrats: www.worldfuturecouncil.org

 

 

 

Muhammad Yunus - Friedensnobelpreisträger - 2.11.2008

Unter dem Motto "Kinder befragen moderne Helden" interviewten Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule Berlin Zentrum am Sonntag, den 2.11.2008 um 16.15 Uhr den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.  Das Interview wird in der Biografie des Nobelpreisträgers veröffentlicht. Muhammad Yunus ist Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Begründer der Mikrokredite vergebenden Grameen Bank und damit einer der Gründer des Mikrofinanz-Gedankens.  Er wurde 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Das vollständige Interview Download der Datei ...hier

Klaus Werner Lobo - "Uns gehört die Welt" - 13.10.2008

Werner-Lobo, der seit seinem Weltbestseller "Schwarzbuch Markenfirmen" zu den bekanntesten Autoren der alternativen Globalisierung zählt, erklärt in seinem neuen Buch in einfacher Sprache die Zusammenhänge zwischen internationaler Wirtschaftspolitik und unserem Alltag. Und er zeigt, was jeder selbst der Macht der Multis entgegensetzen kann: Selbstvertrauen, Information und Solidarität.. Klaus Werner-Lobo präsentierte sein Buch: “Uns gehört die Welt” auf einer Veranstaltung unserer Schule.

 

 

Felix Finkenbeiner - UN Sprecher der Kinder der Welt - 16.10.2008

Felix Finkenbeiner ist gewählter UNEPKindervertreter. für Umwelt. UNEPKindervertreter organisieren Treffen – echte und virtuelle – damit Kinder sich austauschen und über unsere Zukunft sprechen können. Zur diesjährigen Kinderkonferenz kamen 700 Kinder aus 105 Ländern nach Norwegen. Dort wurder besprochen, dass jeder Mensch die gleichen CO geboren wird. Felix Finkenbeiner hat uns die Initiative "Externer Link zu ...plan for the planet" vorgestellt.

 

Wolfgang Tiefensee - Fürs Klima auf Tour - 5.5.2008

Bei der Kampagne FahrRad! sparen Jugendliche aus ganz Deutschland das Treibhausgas Kohlendioxid ein, indem sie Fahrrad fahren. Jeder, der mit dem Rad statt mit dem Auto fährt, erspart der Umwelt mit jedem Kilometer 140 Gramm CO2 .Am 5.5.08 hat Minister Wolfgang Tiefensee bei einem Besuch der Evangelischen Schule Berlin Zentrum die Öffentlichkeit auf das Projekt aufmerksam gemacht – Presse, ARD, ZDF, SAT1 waren dabei.

 

Sahra Khodja "Niemals aufgeben!" - 14.1.2008

Sahra wuchs in Afghanistan auf. Die Grundschule musste sie verlassen, da Mädchen das Haus nicht mehr verlassen durften. Sahra war zwölf Jahre alt, als ihre Familie getötet wurde. Gemeinsam mit ihrer Großmutter begann die Flucht 4 Monate zu Fuß von Afghanistan nach Deutschland. Sahra besuchte eine Hauptschule, lernte Deutsch, machte die Fachoberschulreife. Sahra: „Ich möchte Kinderärztin werden, dann gehe ich dorthin, wo ich helfen kann. Ich hatte viele Chancen, ich möchte andere motivieren, sich anzustrengen und nicht aufzugeben."
 

Sally Perell - "Ich war Hitlerjunge Salomon" - 11.12.2007

Spätestens seit Agnieszka Hollands Film „Hitlerjunge Salomon“ ist die Geschichte des Sally Perel bekannt. 1938 gab sich der damals 16-Jährige jüdische Junge Salomon Perel als sogenannter „Volksdeutscher“ aus und überlebte so vier Jahre lang unter dem Deckmantel der Hitlerjugend. Am 11. Dezember 2007 erzählte der inzwischen 82 Jahre alte Perel Schülerinnen und Schülern unserer Schule in der St. Marienkirche von seinem Schicksal.