Leitung

Caroline Treier Schulleiterin  

Seit der Gründung im Jahr 2007 habe ich die ESBZ mit aufgebaut; seit 2011 leite ich die Schule mitverantwortlich im Schulleitungsteam. Unser Auftrag als evangelische Schule ist es, die Potenziale der uns anvertrauten Jugendlichen zu entfalten. Wir gewährleisten Pluralität im öffentlichen Bildungswesen und tragen darüber hinaus eine starke soziale und ökologische Verantwortung in unserer Gesellschaft. Mein Anliegen ist es in einer Gemeinschaftsschule mit einer heterogenen Schülerschaft und mit der veränderten Lehrerrolle die stigmatisierende Bildungsselektion überwinden zu können. Die Gründungsphase mit Margret Rasfeld und die Mitgestaltung beim Aufbau der Evangelischen Schule mit anfangs 16 Schüler_innen, motivieren mich; neu war für mich die Kraft eines Schulethos, das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung.   Die offizielle Aufbauphase der ESBZ ist beendet. Seit der Gründung haben wir die Sekundarstufen I und II in ihren Besonderheiten initiiert und etabliert. Jetzt wollen wir gemeinsam eine Kultur schaffen, in der sowohl der Einzelne als auch Teams und Arbeitsgruppen im Einklang mit unserem Leitbild motiviert und zunehmend selbstverantwortlich agieren können. Den angestoßenen Transformationsprozess mit Willy Schley werden wir eigenständig fortführen.  Nach Margret Rasfeld als Bildungsinnovatorin stehe ich für Kontinuität nach innen. Ich möchte als Schulleiterin die Visionen der Schule weiterführen und gemeinsam mit dem Team der ESBZ weiterhin wichtige Impulse setzen und eine Schule der Zukunft gestalten. Ins Zentrum stelle ich dabei unsere neue und zukunftsfähige Oberstufe, die mutige und zugleich achtsame Weiterentwicklung der Jahrgänge 7 – 10 sowie den Ausbau einer inklusiven und herzlichen Willkommenskultur.

Meine Themenschwerpunkte für das neue Schuljahr:

* von einer Schule im Aufbruch zu einer Zukunftsschule werden

* Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms für nachhaltige Entwicklung

* Organisationsentwicklung: Leitungs-, Team, SV-Ebene

* Professionalisierung des Kollegiums

* Aufbau unserer Neuen Oberstufe  

 

Berufsweg

Seit August 2014 Stellvertretende Schulleiterin und Pädagogische Leiterin der ESBZ Schuljahr 2010/2011 Klassenlehrerin und Vertrauenslehrerin

2009 Teamsprecherin in der erweiterten Schulleitung

Seit August 2007 Lehrerin an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

2003-2005 Lehrerin an der Heiligkreuz-Schule Coburg

2001-2003 Referendarin an der Volksschule Baunach

2003 2. Staatsexamen 2001 1. Staatsexamen

1996-2001 Studium für das Lehramt an Hauptschulen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit den Fächern Katholische Religionslehre, Deutsch, Musik und Arbeitslehre

1989-1996 E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium Bamberg

1987-1989 Hauptschule Ebermannstadt  

 

Weiterbildungen

* Systemisches Führen (Systemisches Institut für Führung und Beratung)

* Grundausbildung in wertschätzender Kommunikation (Rohloff-Seidel-Seminare)

* Umgang mit Heterogenität/Individualisierung (Ev. Schulstiftung, Robert Bosch Stiftung)

* Mentoringqualifizierung an der Humboldt-Universität zu Berlin

* Qualifizierung als systemische Prozessberaterin für Bildungsinstitutionen (pro Schule)

* Qualifizierung für Schulleitungen/Schulleitungsinteressierte (Evangelische Schulstiftung)

* Ausbildung zur Lerntherapeutin und Autogenen Trainerin für Kinder und Jugendliche (Deutsches Institut für Lerntherapie)

 

 

 

Das Kollegiale Schulleitungsteam

Die Kollegiale Schulleitung (von links hinten): Sandra Jankow, Martin Glischke, Caroline Treier, Mira Thomsen, Jenni Leonhard. (von links vorne): Annette Gueth, Christian Hausner

 

 

 

 

 

 

 

Die kollegiale Schulleitung besteht derzeit aus acht Personen und ist als Modell für ein Jahr gewählt. Das kollegiale Leitungsteam trifft sich regelmäßig alle 6 Wochen, es geht um Innovation, Koordination, Kritik und Beratung mit dem Ziel den Austausch zwischen Schulleitung und Kollegium zu stärken.

 

Jenni Leonhard, Mittelstufenleiterin

Jenni Leonhard leitet die Mittelstufe bis einschließlich Jahrgang 10. Zu ihren Aufgaben zählt die Koordination von allen Projektwochen, Praktika, Herausforderungszeit, Berufsorientierung, Aufnahmeverfahren, Hospitationen/Vorgespräche, Elternabende, Infos zur Mittelstufe, Kurswahl, Klassenzusammensetzung, Beratung von Kollegen, Schullaufbahn, Prüfungsplanung und –vorsitz, staatliche Prüfungen, Kommunikation Schüler und Eltern, Musikkurswahlen, Wahlpflichtfächer, Ideenschmiede Lernformate Sek I und regelmäßige Beratung mit Caroline Treier und Martin Glischke.

„Ich wünsche mir mehr Kommunikation und Partizipation von Schülern, es soll transparenter für alle werden, dass wir uns auf Goldstücke besinnen und sie zum leuchten bringen, gemeinsam das nächste Ziel überlegen und freudig in die Zukunft gehen.“

 

Martin Glischke, Oberstufenleiter

Martin Glischke ist Oberstufenleiter und berät Schüler, Eltern und Kollegen. Sein Aufgabenspektrum umfasst die Kurswahl, Planung und Durchführung des Abiturs, die Koordination der Implementierung neuer Lernformate in der Oberstufe und die Aufnahmegespräche für den 11. Jahrgang. 

„Mein Ziel ist es die Oberstufe zu verbessern, sie schöner und attraktiver zu machen.“

 

 

Sandra Jankow, Schwerpunkt: Vertretungs-, Aufsichts-, Silentiumplan sowie Prüfungsplan Jg. 9/10

Sandra Jankow erstellt den tagesaktuellen Vertretungs- und den Raumplan, ist mit Planung und Organisation betraut und will unsere Schule „fit für den Alltag“ machen. Zu ihren Aufgaben zählen Praktikant*innenkoordination, Einarbeitung neuer Kolleg*innen, Unterstützung im Willkommensteam, Backup für Inklusionsteam, Prüfungsplanung, Koordination Mittlerer Schulabschluss (MSA), Beratung für 1 Jahr im Ausland, sie ist kritisches Mitglied in der Steuergruppe Schulentwicklung, kümmert sich um die interne Infoplattform, mit dem Ziel Kommunikationswege zu optimieren.

„Ich möchte die Überkomplexität vereinfachen, Abläufe so strukturieren, dass der Schulalltag für Kollegen gut zu bewältigen ist und die Lehrergesundheit im Blick behalten.“

 

Mira Thomsen, Schwerpunkt: Digitale Bildung

Mira Thomsen sieht digitale Bildung als wichtiges politisches Thema. Zusammen mit Eltern und Schülern entwickelt sie einen digitalen Leitfaden für die ESBZ. Dabei geht es sowohl um die Vernetzung nach außen, um Fragen zur „Digitalen Schule“, wie auch um technische Fragen, im Fokus sind derzeit Mathematik und Naturwissenschaften. Der Leitfaden soll als digitaler Kompass zu folgenden Zielen führen:

1. Konsequent in Bezug auf informationelle Selbstbestimmung

2. Kompetent in digitaler Kommunikation und Nutzung von Medien und Werkzeugen

3. Exzellent im Verständnis digitaler Technik

4. Kreativ in der Gestaltung digitaler Kunst und Kultur

„Die ESBZ soll stolz darauf sein können, wie sie mit digitalen Medien umgeht, die Digitalisierung und die Einstellung zur Technik sollen nachhaltig verändert werden.“

 

Christian Hausner, Schwerpunkt: Curriculumentwicklung und Profilstärkung der ESBZ

Christian Hausner entwickelt das Fach „Globales Lernen“ zusammen mit dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Er arbeitet an der Leitbildentwicklung mit, die in die Schulentwicklung einfließt, dabei will er Themen wie Nachhaltigkeit und Schule ins Bewusstsein rücken. Er aktualisiert die Website, koordiniert Anfragen von außen, wie Schüler*innen schulen Lehrende, Lehrerfortbildungen und Presseanfragen. Er engagiert sich im UNESCO Schulverbund und ist Mitglied der Steuergruppe Schulentwicklung.

„Unsere Schulgemeinde soll für eine friedliche, nachhaltige, demokratische, inklusive Gesellschaft stehen, im Projektunterricht und in „Globales Lernen“ können diese Werte ins politische Bewusstsein gerückt werden.“ 

 

Charlotte Schnitzlein, Schwerpunkt: Stundenplanerstellung

Charlotte Schnitzlein erstellt den Stundenplan für die Oberstufe und die Mittelstufe und plant die langfristige Raumverteilung. Sie unterstützt die Oberstufenleitung bei der Oberstufenberatung und bei der Schüler*innenberatung und ist Vertreterin von Martin Glischke. Sie gehört dem Oberstufen-Prüfungsausschuss an, macht die Einträge in die Schuldatenbank, die Datenverarbeitung für Kurswahl und Abidaten, kümmert sich um die Software für die Verwaltung (Magellan) und den Stundenplan (Untis). 

Sie will die Digitalisierung unterstützen, Abläufe verbessern und wünscht sich, dass das ganze Team ein Team wird.

Die Stärke der kollegialen Schulleitung liegt darin, dass acht Kolleg*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen, um das Ganze im Blick zu behalten. Mich treibt motivierte Neugier.“

 

 

 

Annette Güth, Projektleitung Neue Oberstufe

Annette Güth ist als Elternzeitvertreterin für Barbara Stockmeier mit der Implementierung der Neuen Oberstufe (NOS) befasst, dazu gehört der Jour fixe, die feste Anbindung an Gremien und gemeinsame Vorhaben zu koordinieren und voranzubringen. Zusammen mit Monika Eichinger, Sven Meth, Katja Reetz bildet sie das NOS Team. Im engen Kontakt mit der Schulleitung, der Steuergruppe Schulentwicklung, zu Barbara Stockmeier und zum Senat wie zum Arbeitskreis Berlin-Brandenburg und der Deutschen Schulakademie will sie die Neue Oberstufe als Schulversuch ausweiten und bekannt machen.

„Es ist mehr möglich! Ich will die neuen Lernformate zum Blühen bringen, weitergehen, die Begeisterung für neue Formate konsolidieren und zur Schulentwicklung beitragen. Im kollegialen Leitungsteam möchte ich klar und transparent machen, was alles da ist.“