Menschen mit Botschaft

Hinter uns liegt ein inspirierender Herbst und Winteranfang: Besuche von Menschen mit Botschaft haben uns in der zurückliegenden Zeit bewegt, inspiriert, Kraft gegeben und waren uns Vorbild. Darunter waren der Aktivist Raul Krauthausen, die alternative Nobelpreisträgerin Svetlana Gannuschkina und der Autor Emmanuel Mbobela.

Menschen brauchen Vorbilder, denen sie sich anschließen können und die ihnen zeigen: Alternativen sind möglich!

Die Evangelische Schule Berlin Zentrum kooperiert auch in Zukunft mit der Right Livelyhood Foundation und vielen anderen deutschen und internationalen Partnern und lädt Menschen aus allen Kulturen, Religionen & Lebensstilen ein, Ihr Engagement für eine bessere Welt zu teilen.

Alle Menschen mit Botschaften, die die esbz besucht haben, finden Sie hier.

Raul Krauthausen, Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit im November 2016

Als Inklusions-Aktivist und Gründer der Sozialhelden studierter Kommunikationswirt und Design Thinker arbeitet Raul Krauthausen seit über 15 Jahren in der Internet- und Medienwelt. Seit 2011 ist er Ashoka Fellow und engagiert sich bei den SOZIALHELDEN. Neben dem klassischen Projektmanagement und strategischen Aufgaben, die er inne hat, vertritt er die SOZIALHELDEN-Projekte und deren Vision nach Außen. 2013 wurde Raul Krauthausen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Seine Botschaft: „Nur du selbst bestimmst, was du kannst oder nicht kannst. Lass dir von keinem etwas anderes einreden.“

Svetlana Gannushka, Alternative Nobelpreisträgerin im November 2016

Die ehemalige Mathematikdozentin Swetlana Gannuschkina gründete 1990 zusammen mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten die Nichtregierungsorganisation (NGO) "Zivile Unterstützung", die sich seitdem als eine der ersten NGOs in Russland für die Rechte von Flüchtlingen und Vertriebenen einsetzt. Innerhalb des Menschenrechtszentrums der Bürger- und Menschenrechtsorganisation "Memorial" baute Gannuschkina ein landesweites Netzwerk mit Beratungsstellen für Vertriebene und Flüchtlinge auf, das sie noch heute leitet. An der esbz erzählte Sie von Ihrer Arbeit und über Ihren Kampf für Menschenrechte. Ihre Botschaft: „Die Zukunft liegt in unserer Hand. Wir sind eine Welt mit universalen Menschenrechten. Dafür gilt es Verantwortung zu übernehmen.“

Emmanuel Mbolela, Antirassismus Aktivist und Autor im Oktober 2016

Emmanuel Mbolela ist weit gereist: Seine Flucht aus der Demokratischen Republik Kongo führte ihn durch eine Vielzahl afrikanischer Länder nach Marokko und schließlich in die Niederlande. Im Buch "Mein Weg von Kongo nach Europa. Zwischen Widerstand, Flucht und Exil" hat Mbolela seine Erlebnisse und Erfahrungen niedergeschrieben: Kongo-Brazzaville, Benin, Kamerun, Mali, Algerien - alle diese Länder durchquerte er, nachdem er 2002 wegen seines politischen Engagements in einer studentischen Organisation aus seinem Heimatland, der Demokratischen Republik Kongo, fliehen musste. Emmanuel liest am Mittwoch morgen aus seinem Buch.

Seine Botschaft: „Europa muss aufhören, Diktaturen zu unterstützen und stattdessen gute Regierungsführung und die Einhaltung der Menschenrechte in Afrika vorantreiben, sodass sich afrikanische Länder selbst entwickeln können“