Menschen mit Botschaften

Unsere Schule als Ort der Begegnung
Wege entstehen beim Gehen - doch es kommt darauf an, wohin die Wege beim Gehen führen und wer wem auf den Wegen begegnet. Eine Gesellschaft, die sich selbst Gehalt und Halt geben will, braucht Orte und Zeiten der Begegnung. Begegnungen, die berühren, die zum Nach-Denken herausfordern, die mit Neuem konfrontieren, Gewohntes in Frage stellen, die aufregend sind und verunsichern, Begegnungen, die damit immer auch Chancen zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, zum Lernen eröffnen.

Authentische Zeugen
Die Begegnung mit Menschen, die für etwas stehen, mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft, mit Menschen, die Vorbild sein können, mit Menschen, die als Zeitzeugen ihren Erfahrungsschatz weitergeben sind für die Fähigkeit, sich auf Neues und Kontroverses einzulassen, für das Verstehen und die Verständigung und zur Orientierung in der Welt unersetzbar.

Wir haben Menschen eingeladen, die etwas zu sagen haben:

 

Frances Moore Lappé - Klarheit, Kreativität und Mut - 15.5.2009

Frances Moore-Lappé, Alternative Nobelpreisträgerin 1987, besuchte unsere Schule. Frances Moore-Lappé (* 10. Februar 1944 in Pendleton, Oregon, USA) ist eine Aktivistin gegen den Welthunger. Sie plädiert für „Food First“. Sie ist Autorin von 15 Büchern,  darunter 1971 „Kochen für eine begrenzte Welt“ (Diet for a Small Planet), das weltweit etwa 3 Millionen Mal verkauft wurde, und „12 Mythen über den Welthunger“ (World Hunger: Twelve Myths). Sie ist Gründungsmitglied des Weltzukunftsrats: www.worldfuturecouncil.org

Muhammad Yunus - Friedensnobelpreisträger - 2.11.2008

Unter dem Motto "Kinder befragen moderne Helden" interviewten Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule Berlin Zentrum am Sonntag, den 2.11.2008 um 16.15 Uhr den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.  Das Interview wird in der Biografie des Nobelpreisträgers veröffentlicht. Muhammad Yunus ist Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Begründer der Mikrokredite vergebenden Grameen Bank und damit einer der Gründer des Mikrofinanz-Gedankens.  Er wurde 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Das vollständige Interview Download der Datei ...hier

Klaus Werner Lobo - "Uns gehört die Welt" - 13.10.2008

Werner-Lobo, der seit seinem Weltbestseller "Schwarzbuch Markenfirmen" zu den bekanntesten Autoren der alternativen Globalisierung zählt, erklärt in seinem neuen Buch in einfacher Sprache die Zusammenhänge zwischen internationaler Wirtschaftspolitik und unserem Alltag. Und er zeigt, was jeder selbst der Macht der Multis entgegensetzen kann: Selbstvertrauen, Information und Solidarität.. Klaus Werner-Lobo präsentierte sein Buch: “Uns gehört die Welt” auf einer Veranstaltung unserer Schule.

Felix Finkenbeiner - UN Sprecher der Kinder der Welt - 16.10.2008

Felix Finkenbeiner ist gewählter UNEPKindervertreter. für Umwelt. UNEPKindervertreter organisieren Treffen – echte und virtuelle – damit Kinder sich austauschen und über unsere Zukunft sprechen können. Zur diesjährigen Kinderkonferenz kamen 700 Kinder aus 105 Ländern nach Norwegen. Dort wurder besprochen, dass jeder Mensch die gleichen CO geboren wird. Felix Finkenbeiner hat uns die Initiative "Externer Link zu ...plan for the planet" vorgestellt.

 

Wolfgang Tiefensee - Fürs Klima auf Tour - 5.5.2008

Bei der Kampagne FahrRad! sparen Jugendliche aus ganz Deutschland das Treibhausgas Kohlendioxid ein, indem sie Fahrrad fahren. Jeder, der mit dem Rad statt mit dem Auto fährt, erspart der Umwelt mit jedem Kilometer 140 Gramm CO2 .Am 5.5.08 hat Minister Wolfgang Tiefensee bei einem Besuch der Evangelischen Schule Berlin Zentrum die Öffentlichkeit auf das Projekt aufmerksam gemacht – Presse, ARD, ZDF, SAT1 waren dabei.

 

Sahra Khodja "Niemals aufgeben!" - 14.1.2008

Sahra wuchs in Afghanistan auf. Die Grundschule musste sie verlassen, da Mädchen das Haus nicht mehr verlassen durften. Sahra war zwölf Jahre alt, als ihre Familie getötet wurde. Gemeinsam mit ihrer Großmutter begann die Flucht 4 Monate zu Fuß von Afghanistan nach Deutschland. Sahra besuchte eine Hauptschule, lernte Deutsch, machte die Fachoberschulreife. Sahra: „Ich möchte Kinderärztin werden, dann gehe ich dorthin, wo ich helfen kann. Ich hatte viele Chancen, ich möchte andere motivieren, sich anzustrengen und nicht aufzugeben."
 

Sally Perell - "Ich war Hitlerjunge Salomon" - 11.12.2007

Spätestens seit Agnieszka Hollands Film „Hitlerjunge Salomon“ ist die Geschichte des Sally Perel bekannt. 1938 gab sich der damals 16-Jährige jüdische Junge Salomon Perel als sogenannter „Volksdeutscher“ aus und überlebte so vier Jahre lang unter dem Deckmantel der Hitlerjugend. Am 11. Dezember 2007 erzählte der inzwischen 82 Jahre alte Perel Schülerinnen und Schülern unserer Schule in der St. Marienkirche von seinem Schicksal.